Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende
CLOPPENBURG - Eltern müsse so viel Geld gegeben werden, dass sie die Wahl hätten, ob sie Kindererziehung eigenverantwortlich regeln oder arbeiten möchten und ihre Kinder von anderen erziehen lassen wollten. Bezahlen sollten das die Lebensgemeinschaften ohne Kinder. Das hat Theo Heeck, Diözesanvorsitzender des Familienbundes Deutscher Katholiken auf dem wirtschaftsethischen Forum Zukunftsperspektive Wirtschaft und Familie am Sonnabend in Stapelfeld gefordert.
Einig waren sich die Teilnehmer, dass die Familie finanziell stark unterstützt werden müsse. Mehr gesellschaftliche Anerkennung wurde für die Hausfrau, den wichtigsten Beruf der Welt, gefordert. Als erschreckendes Signal wurde gewertet, dass akademisch gebildete Frauen zu 40 Prozent kinderlos blieben, es drohe eine Verdummung des Volkes, hieß es. Wir sind in eine Sackgasse der Evolution geraten. In 50 Jahren ist Schluss mit lustig, diese Kultur mit der Gleichberechtigung der Frau ist am Ende. Künftig haben wir die Mehrheit im Altenheim, aber keine gestaltende Mehrheit mehr, betonte Professor Hermann von Laer aus Vechta. Frauen, die Karriere machen wollen, müssen dies auch mit Kindern tun können, so von Laer, der eine finanzielle Unterstützung der Mütter einforderte. Kritik übte er an einer Politik, die Ganztagsschulen bevorzuge und damit Druck auf Frauen ausübe mit dem Ziel, dass die berufstätig würden. Professorin Rosemarie Nave-Herz aus Oldenburg, sprach sich für eine stärkere staatlich organisierte Betreuung der Kinder aus. Beide Ehepartner sollten trotz Kinder Karriere machen können.
Personalleiterin Hannelore Rudloff (Firma Pöppelmann aus Lohne) meinte dagegen, dass Mann oder Frau sich entscheiden müssten, wer Karriere mache. Ein Partner müsse sich um die Kinder kümmern, damit keine sozialmoralischen Fehlentwicklungen drohten, die die Wirtschaft später teuer reparieren müsse. In Absprache mit Familie, Nachbarn und Freunden sei durchaus möglich, dass Frauen Teilzeit arbeiteten, aber die Familie müsse im Mittelpunkt stehen. Michael Abeln, Geschäftsführer der C&A Filiale Oldenburg, betonte die große Bedeutung der Familie für die Wirtschaft. Im Unternehmen bestehe Interesse, dass den im Betrieb tätigen Frauen neben ihrer Arbeit auch Familienleben und Kindererziehung möglich sei.
(entnommen der Nordwest-Zeitung vom 17.11.)
http://www.nwz-online.de/2_449.php?showid=235151&navpoint=3.5
gesamter Thread:
- Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Frank,
20.11.2003, 22:13
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Maesi,
21.11.2003, 21:21
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende - Nick, 21.11.2003, 21:50
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Andreas,
21.11.2003, 22:13
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Nick,
21.11.2003, 22:38
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende - Manfred, 23.11.2003, 00:09
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende - AJM, 22.11.2003, 17:33
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Maesi,
08.12.2003, 21:05
- Neue Geschichten von "Waldi" - Nick, 15.12.2003, 15:26
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Nick,
21.11.2003, 22:38
- Re: Kultur mit Gleichberechtigung der Frau ist am Ende -
Maesi,
21.11.2003, 21:21