Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 1 - 20.06.2001 - 20.05.2006

67114 Postings in 8047 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Re: Beruf:Hure

Pascha, Friday, 17.10.2003, 22:43 (vor 8147 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Beruf:Hure von Peter am 17. Oktober 2003 14:47:06:

Ein Ehemann geht doch ohnehin nur dann zu einer Hure, wenn es im ehelichen Sexleben ohnehin schon kriselt.

Das ist deine Meinung, hast du dafuer Belege? Ich teile deine Meinung nicht.

Hast Du denn Belege für einen anderen Sachverhalt? Ich meine nur, mir stellt die Vernunft die Frage, warum sollte ein Ehemann, der ein erfülltes Sexualleben mit seiner Frau hat, die Dienste einer Prostituierten in Anspruch nehmen? Schließlich ist das nicht eben billig, zudem besteht die Gefahr, dass jemand Bekanntes einen beobachtet, und das ist in der heutigen Gesellschaft nun mal peinlich.

Angenommen mal, es gäbe keine Prostitution, und er wäre gezwungen, seine sexuellen Bedürfnisse nicht auszuleben, wäre der angeknacksten Ehe damit gedient?

Sexuelle Fantasien bei Frauen und Maennern haben wenig Grenzen, das macht sie noch nicht zu Beduerfnissen, die man ausleben muss. Keiner kann alle seine Fantasien ausleben, sondern muss sich fuer die entscheiden, die ihm am wichtigsten sind. Viele Ehemaenner schaffen die Begrenzung des Auslebens ihrer Wuensche aus sich selbst heraus, anderen kann gesellschaftlicher Druck helfen und manchmal gesetzliche Beschraenkungen.

Und WARUM sollen sie ihre Fantasien nicht ausleben? Steht Dir doch frei, DICH einzuschränken. Geht uns doch alle nichts an, wie - und ob -anderen Leute ihre Sexualität leben. Warum sollten wir sie dazu zwingen? Ich denke nicht, dass uns das zusteht.

Geht ein Ehemann zur Prostituierten, ist das doch wohl eher Sympton, NICHT der Grund, von ehelichen Problemen.

Das halte ich in vielen Faellen fuer falsch.

So? Dann gib mir eine schlüssigere Erklärung.

Gruss,
Peter

Gruss zurück, Pascha


gesamter Thread:

 

powered by my little forum