Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Orginalmeldung dazu

Odin, Monday, 29.09.2003, 00:04 (vor 8165 Tagen) @ Advocatus Feminae

Als Antwort auf: Re: Die Orginalmeldung dazu von Advocatus Feminae am 28. September 2003 18:04:06:

Dies führe dazu, dass Jungen
keine Chance Anzeige hätten, «sich an männlichen Rollenvorbildern zu
orientieren».

Richtig und hier auch schon diskutiert.

In dieser Deutlichkeit von Politikern angesprochen hat mich das doch ganz schön überrascht. Das wäre schon ein Grund zum feiern.

Von einer Quote halte ich aber nichts, das Umdenken muss bei den (männlichen) Lehramtsstudenten stattfinden. Wie viele von denen wären denn bereit, an eine Grundschule zu gehen ?

Ich bin kein so deutlicher Quotenfeind, wenn es nicht übertrieben wird, also z.B. dazu führt, daß ein schlechterer Bewerber einer guten Bewerberin vorgezogen wird. Auch von politisch verordneten Quoten halte ich überhaupt nichts. In kleineren Rahmen werden Quoten aber immer schon praktiziert. Du mußt ja in deinem Betrieb schauen, daß ein ausgewogenes Verhältnis untereinander besteht (nicht zuviele jüngere, nicht zuviele ältere, wieviele Behinderte verkraftet mein Betrieb, kein Mann in einem Frauenbüro, keine Frau in ein reines Männerbüro, dort nur ein Nichtraucher, da nur Raucher usw.)

Trotzdem wäre erstmal der wichtigste Schritt, Männer in diesem Bereich zu fördern und ein Bewußtsein zu schaffen, daß Männer auch (gute) Erzieher werden können. Dies könnte man durch einen boys-day z.B. gut erreichen. Man muß den Männern schon sagen, daß sie gebraucht werden, sonst kommen sie nämlich nicht. Das war schon immer so.


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