Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Prostitution in Schweden

Jörg, Saturday, 02.08.2003, 04:27 (vor 8222 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Prostitution in Schweden von Odin am 02. August 2003 00:40:49:

Hallo Odin!

Wir brauchen sowas wie die Femiparole: Ich habe abgetrieben!
"Ich war im Puff"! 10000 Männer - auch berühmte - auch aus Schweden. Dann solln sie mal was machen!
Wo bleibt der Mut der Männer?

Man könnte die Aktion auch umkehren nach dem Motto "Welcher Mann war noch
NICHT im Puff?" Ich vermute mal ganz kühn, daß in der westlichen
Zivilisation fast jeder Mann zumindest einmal in seinem Leben die Dienste
eines Freudenmädchens in Anspruch genommen hat - naja, von schwedischen
Männern vielleicht mal abgesehen, die dafür ja gleich in einen finsteren
Kerker geworfen werden können. ;-)

Aber mal Scherz beiseite: Ein paar Outings hat es ja auch schon gegeben.
Manche haben sich freiwillig geoutet, andere wurden zwangsweise geoutet.
Wichtig erscheint es mir, daß sich nach Möglichkeit die Promis outen.
Wenn sich Hinz und Kunz outen ist das keine Schlagzeile wert.

Warum das noch nicht passiert ist, liegt meines Erachtens vor allen Dingen
an den folgenden beiden Faktoren:

Zum einen wurde eine solche Aktion wohl noch zu keinem Zeitpunkt ernsthaft
in Angriff genommen.

Zum anderen geht man in erster Linie wohl dann in den Puff, weil man
entweder zeitweilig oder dauerhaft keine Sexpartnerin hat. Wer sich als
Puffgänger outet, steht somit schnell als Loser dar. Das war bei
denjenigen, die an der Abtreibungsaktion teilnahmen, nicht der Fall. Die
standen "nur" als Tabu-Brecherinnen dar.

Gruß, Jörg


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