Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Arbeitsmarkt ist männerfeindlich weil einseitig

Odin, Wednesday, 30.07.2003, 14:15 (vor 8225 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Arbeitsmarkt ist männerfeindlich weil einseitig von HemmaNedDo am 29. Juli 2003 21:11:03:

Frauen sind in Ba-Wü zu ~50% erwerbstätig, Männer zu ~65%.(der Rest ist arbeitslos oder nicht mehr erwerbstätig)
Das relativiert doch schonmal Deine Zahlen.

Das bedeutet, daß man solange um Frauenförderung bemüht ist, bis sie auch in ALLEN Belangen ganz klar im Vorteil sind. Dann dauert es nochmal 10 Jahre, bis das auch jeder kapiert hat, dann wird erstmal diskutiert, ob man den Vorteil der Frauen nicht einfach mal 100 Jahre akzeptieren soll, weil ja der Mann angeblich solang im Vorteil war - und DANN erwägt man schließlich hoffentlich, sich auch mal um die Männer zu kümmern!
Im übrigen wüßte ich hier gerne mal, welchen NACHTEIL es für Frauen bedeutet, nicht erwerbstätig zu sein! Die Witwe von Max Grundig ist auch nicht erwerbstätig. Nachdem sie die Firma ruiniert hat mit ihren finanziellen Forderungen kann sie von dem Geld gut leben.
Ich wollte, jemand anderes würde für mich arbeiten und ich könnte dann Fördermittel fordern, weil ich ja so einsam zuhause rumhänge.

Und solange Frauenarbeit weiterhin vorrangig Teilzeitarbeit ist und Männer nur zu 3% Elternzeit nehmen usw. usf., solange bedarf es Frauenförderprogramme....nur sollte man sie umbenennen..:-)

Auch hier wieder dasselbe Beispiel: Den Vorteil der Frau, auf Kosten des Partners Teilzeit arbeiten zu KÖNNEN, als Nachteil heraus zu stellen und Förderung beantragen.
Auch hier wieder der Spruch: Von Männern FORDERN, Frauen FÖRDERN.
Männer werden kritisiert, wenn sie KEINE Teilzeit arbeiten, trotz Familie. Keiner spricht hier von Förderung - die müssen einfach, sonst sind sie schlechte Väter.
Frauen geniesen Förderung, obwohl sie wahrscheinlich überhaupt nicht motiviert sind zur Vollzeitarbeit, weil ja der Partner die Kohle heranschafft.

Ich habe mehrere! Bekannte, die sich extra deswegen ein Kind angeschafft haben, um nicht mehr arbeiten zu müssen. Eine mußte in ihrer Verzweiflung (deutsch Männer sind nicht mehr ganz so dumm) nach Tunesien.


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