Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Arbeitsmarkt ist männerfeindlich weil einseitig

Joseph S, Wednesday, 30.07.2003, 01:39 (vor 8226 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Arbeitsmarkt ist männerfeindlich weil einseitig von HemmaNedDo am 29. Juli 2003 21:11:03:

Hallo Jörg,

Frauen sind in Ba-Wü zu ~50% erwerbstätig, Männer zu ~65%.(der Rest ist arbeitslos oder nicht mehr erwerbstätig)
Das relativiert doch schonmal Deine Zahlen.

Zahlen zu Teilzeitbeschäftigung finde ich momentan keine, wir wissen aber ale, dass Frauen eine sehr hohen Prozentsatz an teilzeitstellen belegen.

Frauen sind länger im Rentenalter und sind viel häufiger so gut verheiratet, daß sie kein
Interesse an einem Vollzeitjob oder übehaupt kein Interesse an Erwerbsarbeit haben. Damit
kann man das gut erklären. Man braucht dazu keine Frauendiskriminierung.

Wie sieht Deine Statistik aus, wenn wir das in Vollzeitstellen umrechnen.

Was für einen Sinn macht das, die, die sich gar nicht um Arbeit bemühen, zu den Arbeitslosen,
die einen Job brauchen, bei der Frage, wer Beschäftigungsförderung braucht, dazuzurechnen ?

Und solange Frauenarbeit weiterhin vorrangig Teilzeitarbeit ist und Männer nur zu 3% Elternzeit nehmen usw. usf., solange bedarf es Frauenförderprogramme

Nein! Man muß an dem, was Männer von Teilzeit und Elternzeit abhält, ansetzen. Die Frauenförderprogramme
haben da bisher gar nichts gebracht. Wie sollte sie auch?

nur sollte man sie umbenennen..:-)

Mit einem anderen Ettiket wird sie auch nichts vernünftiges.

Gruß
Joseph


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