Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: @ Garfield (und wen´s interessiert): Historisches

Odin, Tuesday, 22.07.2003, 18:38 (vor 8233 Tagen) @ Garfield

Als Antwort auf: Re: @ Garfield (und wen´s interessiert): Historisches von Garfield am 22. Juli 2003 14:24:29:

Wenn das aber so vergnüglich ist, dann frage ich mich schon mal, wieso eigentlich mehr als die Hälfte der Frauen bei Umfragen immer wieder angibt, am liebsten Hausfrau mit maximal noch einem Halbtagsjob sein zu wollen.

Weil sie langsam wissen, daß sie verarscht wurden.
In der Werbung sieht man die glückliche Boutiquebesitzerin im Kreise ihrer Kunden, oder die glückliche 20jährige im neueröffneten Cafe, die sich abends dann noch ein Rennie reinzieht und über alle Backen strahlt.
In der Praxis sitzen die Damen dann an den Kassen und füllen Regale auf.
Scheiß Emanzipation, denken dann die meisten, aber es hilft nicht viel. Bei den hohen Mieten müssen sie halt arbeiten und zwar NICHT wegen der Selbstverwirklichung!

Ein kleiner Text über historische Aufgaben der Frau - diese waren beim besten Willen nicht wenige:

"Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassen, und Nahrung wird ihm nicht mangeln. Sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr leben lang (seufz). Sie geht mit Wolle und Flachs um und arbeitet gern mit ihren Händen. Sie ist wie ein Kaufmannsschiff, das seine Nahrung von ferne bringt. Sie steht vor Tage auf und gibt Speise ihrem Hause und Essen ihren Dirnen. Sie denkt nach einem Acker und kauft ihn und pflanzt einen Weinberg (!) von den Früchten ihrer Hände... Sie streckt ihre Hand nach dem Rocken, und ihre Finger fassen die Spindel... Sie macht einen Rock und verkauft ihn; einen Gürtel gibt sie dem Krämer (Produktion und Handel!)..." SPR 31

IMO hatte die Frau wichtige Aufgaben - nur ANDERE!
Dies würde belegen, daß die Frau erst mit der Industrialisierung quasi in die wirtschaftliche Unbedeutung abgerutscht ist.


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