Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Girls/Boys Day

Andreas, Sunday, 11.05.2003, 13:48 (vor 8305 Tagen) @ Garp

Als Antwort auf: Girls/Boys Day von Garp am 11. Mai 2003 08:24:36:

Bis jetzt gibt es noch gar kein Boys Day! Daher würde ich zuerst abwarten was daraus wird bevor ich schon im voraus Nein sage.

Zustimmung. Aber wenn es so ablaufen soll wie in Niedersachen, wo Feministinnen dazu auserkoren wurden, den Jungs etwas über ihre Zukunft und Perspektiven zu erzählen, bin ich damit nicht einverstanden. Man hat die Jungs schon genug vollgestopft mit diesem ganzen Frauenverherrlichungsquatsch. Das reicht jetzt langsam.

>z.B. könnte man an einem Boys Day die mangelnde Lesekompetenz von Jungen angehen (PISA lässt grüßen) Ein "Boys Reading Day" sozusagen;-)

Naja, ich glaube, ein Tag wird hier nicht ausreichen. :-)
Die Jungs wurden in den vergangenen Jahren vom Frauenwahn so sehr an den Rand unseres Bildungssystems gedrängt, daß sie mittlerweile nicht mehr nur Defizite im Bereich Bildung aufweisen, sondern auch auf psychologischer Ebene. Die Femis haben hier sehr großen Schaden angerichtet. Man müßte zunächst einmal damit anfangen, das Selbstbewußtsein von Jungen wieder zu stärken, um dann gezielt auf die Behebung der schulischen Defizite hinzuarbeiten. Allerdings sind die Feministinnen des nieders. Landfrauenverbandes dazu denkbar ungeeignet. Die machen wahrscheinlich alles nur noch schlimmer. Ich gehöre zugegebenermaßen auch zu der Fraktion, die eine Aufhebung der Koedukation fordert - zumindest in den Bereichen, in denen Jungen tatsächlich Defizite aufweisen.

Außerdem sind typische Frauenberufe nicht immer schlecht bezahlt. Ich glaube wer so argumentiert tappt selber in die feministische Falle.

Das ist richtig. Diese Berufe werden ganz normal bezahlt.

Z. B gibt es im Marketing und PR-Bereich viel mehr weibliche Beschäftigte. Dies sind sehr gut bezahlte Berufe. Mir ist es lieber ein Junge wird Erzieher oder Pfleger an Stelle von Bergmann oder anderen Berufen die zunehmend wegrationalisiert werden. Insbesondere männliche niedrigqualifizierte Berufsfelder wird es in Zukunft immer weniger geben.

Zustimmung.

Da Frauen eher in Dienstleistungbranchen beschäftigt sind sieht die Zukunft für Frauen gar nicht so schlecht aus.
Zudem ist eines der größten Probleme von Jungen zu wenige männliche Erzieher. Es fehlt an männlichen Vorbildern (siehe SPIEGEL-Artikel)
Woher sollen den die männlichen Erzieher kommen?

Vollkommen richtig. Gerade der Bereich Erziehung ist einer der absoluten Schlüsselbereiche unserer Gesellschaft. Das hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gezeigt. Gerade das sinnlose Wüten der Feministinnen im Erziehungssektor hat ein grandioses Trümmerfeld unglaublichen Ausmaßes hinterlassen. Feministische Erzieherinnen, Feministische Lehrerinnen haben einen Schaden angerichtet, dessen Ergebnis man jetzt im großen Maßstab überblicken kann: Jungs ohne Selbstbewußtsein, seelische Wracks, immer weniger Jungen machen Abitur, Jungen werden immer schlechter auf der Schule usw. Gerade in diesen Bereichen müssen wesentlich mehr Männer aktiv werden als das bisher der Fall ist. Die Zukunft unserer Kinder dürfen wir nicht alleine den Frauen überlassen. Und wer kann den Jungen besser positive Orientierung bieten als selbstbewußte Männer?

Frauenberufe: hört sich zwar schlecht an. In Wirklichkeit gehören denen aber die Zukunft und sind längst nicht so schlecht bezahlt wie FEMINISTINNEN immer behaupten.

Naja...ich denke Naturwissenschaften, Technik und Mathematik werden auch in der Zukunft noch eine große Rolle spielen. Deswegen ja auch der Girls Day. ;-)
Daran wird sich wohl nichts ändern.

Zudem ist die Erkenntnis, dass nicht nur Mädchen Unterstützung benötigen schon mal der richtige ERSTE Schritt.

Richtig.

Wer sich für Jungenarbeit einsetzt und die Abschaffung männlicher Benachteiligungen fordert kann sich nicht gegen eine SINNVOLLE Mädchenarbeit aussprechen.

Die Betonung liegt auf SINNVOLL.

Letztendlich soll der Girls/Boys Day auch niemanden zwingen sondern lediglich die Berufsauswahl erhöhen. Davon können doch beide Geschlechter nur profitieren. Wer nicht in einen typischen Männer- oder Frauenberuf gehen will geht halt nicht.

Zustimmung.


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