Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: ntenangleichung

Arne Hoffmann, Sunday, 27.04.2003, 13:44 (vor 8319 Tagen) @ Stefan G.

Als Antwort auf: Re: welchen Sinn hat dieses Forum? von Stefan G. am 26. April 2003 22:44:57:

Howdy :-)

Ja stimmt das denn eigentlich noch? Ich dachte, das Renteneintrittsalter sei mittlerweile angeglichen worden?

Stimmt auch wieder, zumindest gleichen sie gerade schrittweise an. Im Web habe ich dazu folgendes gefunden:

unter http://www.diw.de/deutsch/publikationen/wochenberichte/docs/99-14-1.html#HDR1:
Für Frauen, die bisher unter bestimmten Voraussetzungen bereits mit der Vollendung des 60. Lebensjahres Altersrente beziehen können, wird die Altersgrenze ebenfalls schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Getroffen werden Frauen des Geburtsjahrgangs 1940 und folgende. [1] Die Altersgrenze für den Rentenbeginn wird für die Geburtsmonate der Jahrgänge 1940 bis 1944 Schritt für Schritt um jeweils zwei Monate angehoben. Für Frauen des Geburtsjahrgangs 1945 gilt erstmals eine Altersgrenze von einheitlich 65 Jahren. Ein vorzeitiger Beginn der Altersrente mit 60 Jahren ist für Frauen dennoch möglich, wenn sie vor 1952 geboren sind. Allerdings wird bei einem vorzeitigen Rentenbeginn ebenfalls eine Reduktion des Rentenbetrages, um den der Rentenbeginn vorgezogen wird, wirksam, und zwar um 0,3 vH je Monat.

unter http://www.gsorge.de/sorgenfalten/rentenreform.html:
Ein ähnliches Problem – das aber keiner anzusprechen wagt – ist der durch die höhere Lebenserwar­tung der Frauen notwendige höhere Finanzaufwand für eine gleichhohe Rente. Dieses Problem wurde stetig gravierender dadurch, daß ein durch zunehmende Berufstätigkeit immer größer ge­wordener Anteil der Frauen bereits mit 60 "in Rente" gegangen ist. Die vorige Regierung hat nur einen Teil des Problems gelöst, indem sie das Renteneintrittsalter für Frauen in mehreren Jahres-Schritten auf das der Männer angehoben hat. Doch welcher Politiker (welche Politikerin?) wagt den Frauen zu sagen, daß darüberhinaus ihre Rente wegen ihrer um rd. 10 % höheren Lebenserwartung bei gleicher Beitragsleistung um rund 10 % niedriger sein muß als die der Männer?

Da gäbe es aber bestimmt noch mehr zu wissen bzw. zu recherchieren ... :-)

Herzlicher Gruß

Arne


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