Wenn der Mensch zur MenschIn wird - oder:

Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?

How much »equality« the country can stand?

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Interessante Argumentation der Justiz-Kalfaktoren (Gewalt)

Referatsleiter 408, Wednesday, 05.12.2012, 09:06 (vor 4211 Tagen) @ Sigmundus Alkus

Eine höhere sei nicht im Interesse der Geschädigten, die auch eine Mitverantwortung trage, weil sie keinen Widerstand geleistet habe.

Das ist ein "ausbaufähiges Argument" und wir nehmen dessen Anwendung in der Rechtspraxis z.B. auch im Verkehrsrecht wahr. Der Nichtunfallversursacher bekommt demnach auch eine Mitschuld zugesprochen, weil er ja letztlich mit seiner Anwesenheit den Unfall "mitverschuldet" hat.

Drehen wir die Uhr mal 70 Jahre zurück. Warum regen sich eigentlich, unter Verweis auf diese Argumentation, alle über die Nazis auf? Hätten die das alles so machen können, wenn die Anderen nicht dagewesen wären? Ich will jetzt hier ausdrücklich nicht irgendwelche Verbrechen legitimieren, sondern nur mit dem Holzhammer darauf hinweisen, wie SCHWACHSINNIG diese juristische Argumentation ist.

Ich will noch einen drauf setzen: Es gäbe keine "häusliche Gewalt", keine "Vergewaltigung", wenn Frauen nicht dabei wären. Also was sagt uns das? Frauen sind selbst schuld! Ihr pure Anwesenheit führt zur Tat und letztlich tragen sie auch eine Mitschuld, werden zum Mittäter, weil sie sich nicht genügend vom Geschehen distanzieren. Diese Aussage ist juristisch abgesichert.

Kurzum: Ich würde mir an Stelle der Machthaber überlegen, ob ich derart schwachsinnig noch argumentieren. Recht ist Auslegungssache und ich z.B. lege es eben so aus.


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