Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Beobachtungen zum alltäglichen Fernseh-Krimi

Mirko, Wednesday, 18.11.2009, 23:36 (vor 5980 Tagen)

Aus dem Diesellog zum Fernseh-Krimi:

Liebe Leser: achtet mal da drauf. So gut wie in jedem Fernseh-Krimi ist das so: Männer werden hart angefaßt, auch der kleinste Verdacht rechtfertigt Inhaftierung, unverhältnismäßig harte Gewaltanwendung gegen die Person - pauschale Vorverurteilung sowieso. Und bei der Entlassung aus der U-Haft wegen Fehleinschätzung gibt es keine Entschuldigung: Männer haben das zu ertragen. Nicht schlimm für so'n Mann.

Sollte sich im weiteren Verlauf herausstellen, dass es sich um eine Täterin handelt, dann wird beleuchtet, warum sie das getan hat, dass sie gar nicht anders konnte, von ihren Gewissensqualen, bis sie sich endlich traut, das Schwein umzubringen, dass sie eigentlich gar nicht schuld ist, sondern vom Opfer oder irgend einem Mann zu solch einem Verbrechen gedrängt wurde - und folglich wiederum eigentlich ein Mann in den Knast müßte. Sie wird mit Samthandschuhen angefaßt, höflich gebeten, sich ins Polizeiauto zu setzen und der Empfang in der U-Haft ist eher herzlich und mitfühlend.

http://klartext.macbay.de/Diesellog/?p=3055

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche


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