Kontext
Trotzdem enthält dieser Satz doch ursprünglich keinen Gedanken an
"Gleichstellung", die ein allmächtiger Staat herzustellen habe. Staatsfern
war das Christentum ja schon in seinen Ursprüngen (Römer 13).
Ist es nicht eher christliche Lehre, sein Schicksal zu tragen, und sei es
noch so hart und auch ungerecht?
Es ist aber auch christliche Lehre, oder besser: moralische Verpflichtung, den Armen und Schwachen zu helfen. Was ja auch Kollektivismus ist (s.o., Wikipedia-Artikel). Tatsächlich kommt keine Gesellschaft ohne Kollektivismus aus, die Kunst ist in meinen Augen, eine gesunde Balance zwischen Kollektivismus und Individualismus zu finden. Feminismus ist deshalb Schwachsinn, weil er angeblich das "Patriarchat" bekämpft, aber tatsächlich nur den übermächtigen Patriarch "Staat" bemüht, um das "Patriarchat" zu bekämpfen.
Gleichheit und Freiheit sind antithetisch, d.h. es kann beides zugleich gar nicht vollkommen geben. Wenn Du von einer rechtlichen Gleichheit ausgehst, dann ist z.B. immer noch die Frage des Recht behaltens, was ja in modernen westlichen Gesellschaften eine ziemliche Frage des Anwaltshonorars ist. Ohne Eingriffe des Staates schafft sich der Rechtsstaat leider von selber ab.
Zusammengeschlagene und -getretene Menschen oder auch solche, die den
Blick zu senken haben, sind keine Einbildung und erst recht keine
Zweckbehauptung, wie das die Frauenunterdrückung ist.
"Zusammengeschlagene und vergewaltigte Frauen sind keine Einbildung"
Es ging um Opfer- und Täterkollektive, um die Einordnung als Täter oder Opfer ohne Ansehen der Person. Ob das nun aufgrund von Hautfarbe, Geschlechtsteil oder hergeleiteten Kulturmerkmalen geschieht, spielt keine Rolle - Es ist die gleiche Soße.
Es ist beides nicht zu tolerieren: Weder das Zusammenschlagen von Frauen, noch das Zusammenschlagen von Menschen, die angeblich "ungläubig" sind und deshalb "weniger Wert". Dass die Integrationspolitik völlig schief läuft bzw. dass gar keine betrieben wird streite ich ja nicht ab. Kulturrelativismus lehne ich ab, wer hier lebt hat unsere Grundwerte ohne wenn und aber zu respektieren. Aber das ist ja wiederum auch eine Form von Kollektivismus.
gesamter Thread:
- NPD Und SPD=rechts? -
Felix,
03.10.2009, 19:26
- sexistisch -
Michael Völk,
03.10.2009, 19:42
- Rechts ist Punk und Anarchie? - Borat Sagdijev, 03.10.2009, 19:49
- sexistisch -
Oliver,
03.10.2009, 19:55
- sexistisch - Felix, 03.10.2009, 19:57
- Es gibt keinen Sexismus gegen Frauen. - T.R.E.Lentze, 03.10.2009, 22:53
- Parteipolitik ist irrelevant -
Diego,
03.10.2009, 20:15
- Parteipolitik ist irrelevant -
Hemsut,
03.10.2009, 20:50
- Klartext - Felix, 03.10.2009, 21:07
- Parteipolitik ist irrelevant -
Diego,
03.10.2009, 21:26
- Parteipolitik ist irrelevant - Hemsut, 03.10.2009, 21:34
- Parteipolitik ist irrelevant -
Hemsut,
03.10.2009, 20:50
- sexistisch -
Michael Völk,
03.10.2009, 19:42