Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Werden Männer in DE politisch verfolgt?

Sophisticus ⌂, Sunday, 07.06.2009, 23:27 (vor 6141 Tagen) @ Mustrum

In der BRD werden Männer politisch verfolgt.


Werden sie das etwa nicht schon? Wer verrichtet denn Zwangsdienste? Eine
"führende" Partei sprach ihnen jüngst sogar ab, Menschen zu sein.

Meiner persönlichen Meinung liegt politische Verfolgung vor. Wenn es nur geringfügige Sachen wie 'Frauenparkplätze' oder 'Schwimmbad ist für mehrere Stunden wöchentlich nur für Frauen geöffnet' wären, dann wären das lediglich Bagatellen. Aber in der Summe kommen wir mittlerweile an die Grenze zur politischen Verfolgung, die nach meiner Meinung überschritten wird (Gegenauffassung ist vertretbar).

Aber die Frage ist: Sollte man das öffentlich sagen? Oder macht man sich lächerlich? Was ist taktisch klug?

Immerhin landet Mann nicht in der Gaskammer in DE heute. Mann muss aber so langsam mal den feministischen IdeologInnen die Grenzen aufzeigen.

Bei einer Massenarbeitslosigkeit (dürfte auch auf Juristen zutreffen) kann eine Quotenregelung wie ein Berufsverbot wirken. Dann ist nicht nur der Gleichheitssatz (Art. 3 GG) verletzt, sondern darüber hinaus auch Art. 12 GG.

Also die systematische Verletzung von Grundrechten nur bei Männern kann man ab einer gewissen Intensität schon als politische Verfolgung bezeichnen. Und so langsam ist die Schmerzgrenze überschritten.

Wenn der Zwangszivildienst abgeschafft wäre, dann würde ich eine Quotenregelung etwas 'lockerer' sehen. Aber in der Summe sind die Belastungen bereits zu hoch.

Es gibt auch verfassungswidriges Verfassungsrecht: Der Wehrzwang nur für Männer widerspricht einerseits der Gleichberechtigung (Art. 3 GG) und andererseits der Verhältnissmässigkeit (milderes Mittel wäre Berufsarmee).


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