Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Mir soll es recht sein

Chato, Monday, 28.03.2011, 08:17 (vor 5409 Tagen) @ Bero

Über die Möglichkeit, reformerisch irgendwas zum Besseren wenden zu können, sind wir IMHO hinaus.

So ist es.

Und ich staune über die bewahrerischen Instinkte ausgerechnet eines Linksradikalen. :o)

Ich nicht. Leichengebirge können auch 10- bis 11-stellig werden, solange noch Nachschub vorhanden ist.

Die Situation ist inzwischen so verfahren, dass nur noch ein wirklicher Zusammenbruch Besserung verspricht

Das ist ein logischer Fehler. Ein wirklicher Zusammenbruch "muß" keineswegs Besserung versprechen. Es kann sich auch um einen wirklichen Zusammenbruch handeln, also um einen mit GAR NICHTS mehr danach. Deiner Idee liegt die verkehrte Vorstellung zugrunde, es gebe eine Garantie für "ewigen Fortschritt" (in der Zeit!). Was bringt dich zu der ziemlich merkwürdigen Annahme, ein metastasiertes Karzinom im Endstadium könne womöglich eine Besserung versprechen? Das ist doch bloß weibisches Pfeifen im Wald, ein Gesundbeten mit Bergkristallen, grünem Tee und Voodoo-Zauber. Hernach liegt trotzdem eine Leiche da, die sich freilich noch nicht einmal mehr selber einzuäschern vermag.

Es ist einfach vollkommen plemmplemm, wenn ausgerechnet jemand, der seit gut 100 Jahren stolz verkündet hat, er habe Gott getötet, annimmt, er könne dies alles überleben. Gott überlebt das zwar locker - aber doch nicht ausgerechnet der "Übermensch". Das ganze Weltall hält sich deswegen schon den Bauch vor Lachen.
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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