Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Gleiches gleich und Ungleiches ungleich behandeln"

Chato, Wednesday, 23.02.2011, 04:42 (vor 5441 Tagen) @ Robert

Chato schrieb: "Gerecht ist es nur, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, eben nach innerer Art und ihrem Wesen gemäß."

Dem stimme ich nur mit Einschränkungen zu. Hier drückt sich m.M.n. zu sehr die hierarchische Denkweise aus, daß der Staat die Menschen auch "behandeln" müsse.

Geht's eigentlich noch, Robert? Die "hierarchische Denkweise" ist gerade NICHT davon gekennzeichnet, daß der Staat die Menschen "behandeln" solle! Nicht der Staat ist für mich der Hierarch – das ist er bloß für gottlose Staatsfetischisten – sondern Gott ist es, und aus dessen guter Ordnung (namentlich aus der Familie!) hat sich jeder Staat der Welt mit ideologischen "Verbesserungen" vollkommen herauszuhalten. Diese meine stete Rede gegen alle staatlichen Eingriffe in Ehe und Familie ist hier jedem genauestens bekannt, der gelesen hat, was ich schreibe. Wer mich also in einer Weise "mißversteht", wie du es gerade unternimmst, der lügt entweder, oder er hat meine ständige Kritik am dirigistischen Staatsmoloch überhaupt nicht gelesen und zur Kenntnis genommen. Im ersten Falle sollte er sich schämen, sofern er das noch kann, und im zweiten Falle sollte er sich gefälligst nicht über etwas auslassen, was er weder gelesen noch kapiert hat. Du projizierst deine eigene Erwartung an diesen Staat auf mich, der ich solche Erwartungen gar nicht habe. Der Staat ist immer unzuständig für Fragen des Familienlebens und niemals deren Gestalter, denn die Familie steht hierarchisch höher, als der Staat. Das ist die "hierarchische Denkweise".

An wen richtet sich deine Forderung nach "Gleichberechtigung" denn? An die Veilchen etwa? An die Lurche? An Sonne, Mond und Sterne? Oder an den Staat? Das A und O der sogenannten "Geschlechterfrage" ist für mich allein die Familie und ihre Autonomie. Nicht etwa "die Demokratie", sondern viele stabile und autonome Familien besitzen die Fähigkeit, staatliche Macht zu begrenzen und Totalitarismus zu verhindern bzw. ihn gegebenenfalls zu überleben. Eine Familie hat eine naturgemäße Struktur. Sie ist von Gott und spiegelt seine gute Ordnung. Sie ist älter als die Menschheit, und sowieso älter als jede staatliche Ordnung. Sie liegt dem Staat also immer voraus und er ist ihr nachgeordnet und hat ihr getreu zu dienen und sie zu beschützen. Nur dafür ist der Staat letztlich überhaupt da.

Die innere Ordnung einer Familie hat eine natürliche Struktur, die bei Todesstrafe nicht geändert werden kann. Sie besteht aus einer äußeren und einer geistlichen Welt, die dem Vater eignet, und einer inneren, häuslichen, seelischen Welt, die der Mutter eignet. In diese Ordnung greift die tödliche Wahnidee der "Gleichberechtigung" vernichtend ein, indem diese beiden Pole entladen werden. Eine entleerte Batterie hat natürlich zwei gleiche Ladungen ... von der Größe +/-Null! Genau das jedoch fordert ihr, wenn man eure vorgeschobenen Ausreden und rabulistischen Vernebelungen subtrahiert. Von einem gottlosen Staat! Es ist vollkommen klar, daß die Idee der Gleichberechtigung unmittelbar in den Totalitarismus führt und ihn verewigt. Das ist akut lebensgefährlich!

Ich rede gerade wohlgemerkt nicht vom Staat, sondern von dem, was theorieblasse Engerlinge von ihm fordern!
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Nick

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Wenn wir Toren wüßten, daß wir welche sind, wären wir keine.


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