Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nachdem du nun jede Menge "Tipps" von Pessimisten und Selbstdarstellern bekommen hast ...

Leser, DFR (Deutsche Femokratische Republik), Tuesday, 01.02.2011, 22:14 (vor 5462 Tagen) @ sonnenlilie
bearbeitet von Leser, Tuesday, 01.02.2011, 22:24

Nabend, Sonnelilie,

habe ich mich mal auf die Suche nach einem Link gemacht, den ich leider nicht mehr finde.

Generell würde ich dir empfehlen, die Frage auch auf www.vatersein.de zu stellen, es es gibt eindeutige Empfehlungen, nach Altersgruppen gestaffelt, diesbezüglich.

Faustregel: Je jünger, desto häufiger, da Kinder je nach Alter u.a. ein anderes Zeitempfinden haben. In der Kind-Liga weiter oben waren ja auch noch Hinweise bzgl. der Altersgruppe 5 Jahre:

Viertes und fünftes Lebensjahr

Kinder in diesem Alter fühlen sich häufig selbst verantwortlich für die Trennung ihrer Eltern. Dies hängt mit dem Aufbau ihres Gewissens zusammen. Sie benötigen besonders die Gewissheit, dass die Eltern sich trotz der Trennung in Fragen der Elternschaft weiterhin verständigen können.

Besuche sollten am besten wöchentlich oder häufiger stattfinden

Das nimmst du erstmal als deine Forderung und begründest es mit o.g. Argument des Schuldgefühls (weil es sich i.ü. durch lange Pausen noch verstärken kann).

Generell empfehle ich dir, für dich(!) Argumente bereit zu legen, hinter denen du auch stehst. Keinesfalls sollten diese aber gegen die Mutter gerichtet sein, dann läufst du Gefahr als Querulant, kompromisslos und nicht kooperationsfähig dazustehen.

Wenn du Kompromisse eingehst, dann lass festschreiben, dass du telefonisch mit dem Kind 2 mal die Woche z.B. telefonieren kannst.

Generell gilt eins: Es gibt (leider) keine festen Rahmenbedingungen im Gesetz zu Umgangszeiten. Eingebürgert, wie die Düsseldorfer-Tabelle, haben sich alle 2 Wochen am Wochenende und die hälftigen Ferien.

Das erst mal auf die Schnelle, ich suche mal weiter, ob ich den Link zu den Umgangsempfehlungen aus Kinder-psychologischer Sicht finde, denn er könnte dir Argumentationshilfe finden.

Viel Erfolg - und nicht provozieren lassen.
Und bitte auch nicht von Leuten runterziehen lassen, die dir erklären, dass du eh keine Chance hast. Die Rahmenbedingungen sehen nicht gut aus in D für Väter - aber man kann selbst durch positives Herangehen auch einiges zumindestens beeinflussen.

Wichtig auch noch: Weise auf deine außergerichtlichen Bemühungen via Jugendamt hin, biete Mediation via Familienberatungsstellen an. Auch diese kann ein Gericht anordnen, der Trend geht aktuell dahin

Alles Gute und gib mal ein Feedback

Leser

PS/OT: An unsere empathischen "Experten", die den Thread eines Vaters, der Hilfe sucht für ihren eigenen Zinnober "missbrauchen": Ist das eure Form von Solidarität, soll das etwas vorwärtsbringen; den eigenen Frust anderen vor die Füße zu kotzen!?

Manchmal kann man sich hier nur noch fremdschämen


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