Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Feministinnen

Nikos, Athen, Thursday, 27.01.2011, 17:44 (vor 5467 Tagen)
bearbeitet von Nikos, Thursday, 27.01.2011, 17:53

Vor allem
verabscheue ich
die selektive Wahrnehmung
der Realität
und der Mangel an Dankbarkeit.
Wenn wir um uns herum schauen,
nur solange ein wertloses Moment dauert,
nur eins von den Tausenden von Momenten,
sehen wir folgendes:
Wir leben in relativer Sicherheit,
ausreichend entfernt von Taliban
und anderen Fanatikern,
von Löwen,
Tigern,
Piranhas,
Dinosaurier,
Schaben,
schlechten Wein,
langweiligen Sex,
Bäume, die umfallen und töten,
Flüsse, die anschwellen,
Verbrecher,
Diebe,
Betrüger,
Verrückte usw.
Wir haben weitgehend
die zerstörerischen Triebe der Natur
gezähmt.
Wir haben einen Weg gefunden,
Rosen ohne Dornen zu genießen.
Wir leben in Komfort,
wenn nicht in Luxus,
mit vollen Kühlschränken,
gut abgefüllten Mülltonnen,
wasserdichte Dächer,
mit Heizung im Winter
und Kühlung im Sommer,
haben Straßen und Gehwege,
verschwenderisch viel Licht,
fließendem Wasser,
heiß und kalt,
Parks,
Schwimmingpools,
Immobilien,
Autos,
Maschinen, die fast alle Arbeiten übernehmen.
Wir haben Schiffe, die uns in die Urlaub fahren.
Flugzeuge, die uns die Möglichkeit geben,
Liebe in Paris zu machen.
Wir haben Chirurgen,
um kranken Herzen und Gesichter zu retten.
Wir haben Telefonnetze,
die den Austausch von Kochrezepten ermöglichen
und tragende Wände,
auf dennen wir,
Bilderrahmen mit Hochzeitsfotos
aufhängen können.
All dies,
oder zumindest das Meiste davon,
wurde von Männer entdeckt,
hat sich durch Männer entwickelt,
ist durch Männer vorbereitet,
wird von Männer betrieben
von Männer gebaut,
von Männer geschützt,
von Männer betreut,
von Männer verbessert,
durch Männer verewigt.
Durch unbedeutende Männer,
mit Glatzen,
kleingerattene,
dicke,
hässliche,
scwächliche,
schiefgewordene,
verkrüppelte,
unbekannte,
missachtete,
nicht wahrgenommene,
nicht existente.
Welche keine Witze erzählen können,
welche nicht tanzen können,
oder die sich schämen,
die nicht wissen, was Liebe bedeutet.
Mit verrottenden Körper,
bis oben abgefüllt
mit Entsetzen.
Und Alkohol
und Glücksspiel
und Tabak,
um ihr einzigartiges Schicksal,
wenn auch nur für kurzer Zeit,
zu entgehen.
Psychisch am Tiefpunkt,
durch das unaufhörliche Gemetzel,
von jeweils fünfundvierzig Jahre in Folge,
in den verschiedenen Fabriken
der menschlichen Destillation.
Welche unter Lebensgefahr,
ohne Ausweg und Hoffnung,
unter unmenschlichen Bedingungen arbeitend,
in der Bergbau,
bei der Ölbeschaffung,
bei Diamantenwerke,
den Fischfang,
auf Bauernhöfen,
bei der Müllentsorgung,
der Kanalisation,
dem Militär,
der Polizei,
Feuerwehr,
Transport von Gütern und Menschen,
an Baustellen,
an Autobahnbau,
bei Kern-und Wasserkraftwerke,
in fast allen Nachtschichten,
in jeder Art von harten und schweren Arbeiten.
in langweiligen, schmerzhaften, schwächenden,
gleichgültigen, zerstörerischen, dummen Arbeiten,
welche das Knochenmark Tropfen bei Tropfen absaugen.
Alles Männer,
zu 99%,
krank von all dem,
nach und nach völlig verrückt,
die schmelzen und verbleichen
und ihr Haar verschwinden sehen,
es in dessen Bäuche stapeln sehen
und innerhalb der Köpfen
Die schneller sterben,
durch die dauerhafte Übermüdung.
Die einander schlachten,
weil dann wenigstens jemand aufmerksam wird.
Die mit dem Wunsch enden,
schnellstmöglich sterben zu wollen.

Nur um bequem Eingenisteten zu ertragen,
welche in luxuriösen, klimatisierten Büros hocken,
fast immer während des Tages,
vom Wochenende in der Natur rosarot geworden,
schlank und gesund durch Fitnessstudio und Yoga,
gewaschen, frisch, duftig,
lüftig, stolz, wie Göttinnen, übernatürlich,
dennoch wie von Geisterhand hässlich und lieblos,
mit Begeisterung und großen Ideen,
aber auch,
wenn nötig,
mit aufgerissenen Augen,
Blick, der Feuer spuckt,
Mund, der schäumt,
arrogantem Stil
und eine dampfende Tasse Cappuccino vor ihnen,
welche sich beschweren,
schreien,
drohen,
verhöhnen,
fordern,
bescheinigen,
Reden halten,
für Zeitungen schreiben,
laut verkünden,
sich die Kleider theatralisch zerreißen,
dass echte Männer verschwunden sind,
sie nicht mehr gibt und wir neue brauchen

--
*Es gibt KEINEN Grund für eine Nicht-Feministin, einem Mann, den sie liebt, KEINEN Kaffee zu machen!*


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