Ekki - Ficken, Kultur, gut und gut gemeint
Also lehnst Du Gleichheit vor dem Gesetz ab? Oder hab' ich Dich da falsch
verstanden?
Exakt. Beispielsweise kann weder ein Weib noch ein Kind noch ein Schwachsinniger als vollwertiger Zeuge vor Gericht akzeptiert werden.
Keine Frage:
Es kommt außer der Gleichheit vor dem Gesetz auf darauf an,
was das Gesetz allen gleichermaßen erlaubt und verbietet.
Nö, 'Bürgerrechte' sagt darüber garnüschd aus.
zumindest vorgeblich - auf der Annahme, daß Erbanlagen nicht existieren
und man aus einem Schwachsinnigen durch Bildung ein Genie machen
könnte.[/i]
Das glaubst Du jetzt selbst nicht, oder?
Da gibts nix zu glauben. Informier Dich über Lyssenkoismus und Lamarckismus. Das ist kein Witz, das meinten vor allem die Bolschewiken tatsächlich ernst und meinen das teilweise heute noch oder wieder. Auf derselben schwachsinnigen Schiene reisen ja auch die politisch korrekte Leugnung von Menschenrassen, sowie auch Deine Ressentiments gegen den Geburtsadel.
Die Einführung der Schulpflicht hatte zum Ziel, allen den gleichen
Grundstock an Wissen und Fähigkeiten mitzugeben - unabhängig von der
Herkunft des Einzelnen.
Nein. Nix da "Grundstock". Wozu auch? Die These, auf die sich der ganze Mumpitz gründete, war, daß Bildung den Pöbel aus seiner Unmündigkeit reißen würde. So man bloß von "Grundstock" gefaselt hätte, wer hätte denn all das Gedöns von Machtkontrolle und "unabhängigen Säulen des Staates" denn ernstnehmen können? Wer kann es denn heute, da er die katastrophale Dysfunktion dieser albernen Idee tagtäglich mit eigenen Augen sehen kann, ernstnehmen, der nicht auf den einschlägigen Konditionierungsanstalten von vorn bis hinten durchverblödet wurde?
Und was für einen "Grundstock" kannst Du einem Schwachsinnigen denn mitgeben? Was für eine schwachsinnige Idee!
Wo, bitte schön, stand je geschrieben "Kraft Einführung der
Schulpflicht hat jeder ein Genie zu werden?"
Nirgendwo so direkt. Nur: Wenn die Demokratie "die beste aller schlechten Staatsformen" sein soll (und was es für schwülstiges Gesäusel in die Richtung nicht noch alles so gibt) muß sie sich ja mit genialen Staatsmännern, wie etwa Bismarck messen können. Da müßten - ob der Wahlmethoden - ja wenigstens über die Hälfte Genies erzeugt werden, um so ein Niveau wenigstens zu erreichen.
Man könnte jedoch froh sein, wenn man die Zahl der Genies wenigstens gehalten hätte.
Nein - das eine hat mit dem anderen ersichtlich nichts zu tun:
Ach wirklich? Ersichtlich woran?
Der Fächerkanon im Schulsystem kann und muß jeder Junge und jedes
Mädchen bewältigen, um danach auf dieser gemeinsamen Grundlage
seine Anlagen weiterentwickeln zu können.
Nein. Der erstbeste Schwachsinnige kann das Pensum nicht bewältigen.
Das Geschlecht dagegen ist durch Geburt vorgegeben und seine
Änderung nicht möglich
Schwachsinn ist auch durch Geburt vorgegeben und Änderung nicht oder nur sehr engen Grenzen möglich.
bzw. nicht wünschenswert.
Das sehen aber Transen wohl sicherlich etwas anders.
Und die Schlußfolgerung lautet Deiner Meinung nach:
Wenn auch die Deutschen nicht lesen und schreiben könnten, würden sie
sich gegen die "anatolischen Ziegenhirten" behaupten?
Nee.
Selbst innerhalb Deiner eigenen Argumentationslinie müßtest Du
angesichts des obigen Befundes für eine Änderung des Lehrplans
plädieren, keinesfalls aber - wie eingangs geschehen - für die
Abschaffung der Schulpflicht.
Wieso?
Durch die Entdeckung der Stromerzeugung in der zweiten Hälfte des 19. Jh.
wurden die Menschen in einem Maße unabhängig von den Ur-Elementen, wie
sich das vorhergehende Generationen kaum zu erträumen gewagt hätten.
Unabhängig? Das ist lächerliche Hybris. Ein stärkerer Sonnensturm kann von jetzt auf gleich einen weltweiten EMP auslösen, der unsere Elektronik und Elektrizität schrottet. So etwas ist im 19. Jahrhundert erst vorgekommen. Da gabs aber bloß ein paar Überlandleitungen, die es geschmolzen hat und von denen nichts großartig abhing. Heute hängt von Computern so gut wie alles ab und sowas knallt uns schlichtweg in die Steinzeit. Technologische Zwischenschritte sind nämlich längst vergessen, alte Bücher weitgehend entsorgt oder nur noch elektronisch (dann nicht mehr) verfügbar. Was so in Archiven rumliegt, gibt voraussichtlich ein hübsches Feuerchen, auf dem der Nachbar gegrillt wird, wenns im Supermarkt nix mehr zu Fressen gibt.
Die vergleichsweise wenigen Ingenieure sind vllt. nicht unbedingt die, die ein solches Szenario am ehesten überleben. Und sie kennen nur ihr Fach und selbst da meist nur eine sehr spezielle Disziplin. Vielleicht wird es sich an manchen Orten auf der Erde ergeben, daß man vielleicht noch auf das Niveau der Bronzezeit kommt. Ansonsten wird das Wissen in spätestens vllt. 2 oder 3 Generationen verloren gehen.
Überschwemmungen (Australien, Brasilien) die Gesellschaft
(andeutungsweise) in den "Urzustand" zurückversetzen, wird nicht etwa der
Urzustand beibehalten, sondern die technische Infrastruktur wieder
aufgebaut.
Natürlich tun sie das. Aber was ist damit schon bewiesen?
Und das alles ist Idiotie?
Nun, sonderlich schlau ist es jedenfalls nicht. Ich meine, man kann auch ohne Fallschirm aus dem Flugzeug hüpfen und das geht kilometerweit ganz pächtig. Aber der untige Aufschlag kommt irgendwann zwangsläufig.
Etwas Erdung wäre weniger idiotisch. Aber natürlich läßt das die Verwertungslogik des Kapitals nicht zu. Denn diese Erdung ließe sich ja nicht verkaufen. Genausowenig, wie vorausschauende, verantwortungsvolle oder wahrheitsliebende Politiker irgendeine Wahl gewinnen können.
Natürlich ist das alles reine Idiotie. Aber eben Normalität in der Abschaumgesellschaft.
Darf ich um detaillierte Auskünfte über Deinen Lebensstil bitten -
einschließlich der Reinigung Deines Darmausgangs? Ist zwar geschmacklos,
aber bitte - Du hast davon angefangen.
Soso - wo hätte ich das Gespräch auf eine - und vollständig irrelevante - persönliche Ebene gebracht?
Das heißt im Einzelnen?
Z.B. die Menschenrechtsverletzung des Rechts auf Arbeit und befriedigende (sic) Bezahlung! :D
Wünschst Du Dir das Dritte Reich zurück?
Auch wenn ich diesen etwas wirren Gedankengang nicht nachvollziehen kann: nein. Hilft Dir das denn irgendwie weiter?
Das mit der Schwerkraft würde stimmen - falls denn jemand Vorhandensein
oder Nicht-Vorhandensein der Schwerkraft dekretieren wollte.
Schwerkraft ist aber vorhanden. Wenigstens im Moment und wenigstens hier auf der Erde. "Stimmen" würde daran überhauptnichts, auch wenns zufällig mal ungefähr paßt. Denn natürliche Tatsachen existieren entweder oder nicht. Sie richten sich nicht nach Dekreten und losgelassenen Ideologen. Dennoch werden solche Schildbürgerstreiche immer wieder betrieben. Etwa die Zahl Pi gesetzlich auf 3 festzulegen oder ähnliche Scherze.
Was die Vernunft betrifft:
Ich sehe nicht, welcher Mensch oder welche Institution sich zum Richter
darüber aufschwingen wollte, welches Maß an Vernunft Einzelne besitzen.
Ach wie süß. Von mir aus kannst Du Dich auch außerstande sehen, den Gänseblümchen Vernunft abzusprechen.
Ob jemand Vernunft hat oder nicht, kann man im Gespräch mit dem Betreffenden im Allgemeinen recht leicht herausfinden. Natürlich nur, wenn man selbst vernunftbegabt ist. Und alle Menschen sind das definitiv nicht. Und soweit man ein annehmbares Maß sozusagen als Mindestleistung ansehen möchte, überhaupt die allerwenigsten.
Als kleinster gemeinsamer Nenner - und nur um den geht es in der Erkärung
der Menschenrechte m.E - bleibt aber:
Die Vernunft ist das Mittel, kraft dessen sich die Menschen zu
verständigen vermögen.
Das steht da nicht. Das Wort kommt überhaupt nur in diesem Artikel 1 einmal in Form dieser Sinnlosbehauptung vor. Worum es bei der Erklärung angeblich geht, steht in der Präambel. So etwa: darum, daß es Scheiße war, daß die Menschenrechte bisher nicht anerkannt sondern verachtet wurden. Also rein zirkulär, selbstbezüglich. (Und natürlich wieder besonders "raffiniert", die phöse Verachtung durch Erklärung zu beheben. Aber diese Logik kennen wir ja schon: es mangelt einfach nur an Bildung. Wenn man es nur oft genug erklärt, erkennt es schließlich jeder an. Und sei es nur, weil er den schwülstigen Brei nimmer erhören kann.) Nein, es geht da nicht um 'kleinste Nenner' - wie kommst Du darauf?
Daß dann ein schier unendlicher Streit darüber tobt, was gemäß der
Vernunft geboten sei - das steht auf einem anderen Blatt.
Bei den Schwammigkeiten, von denen in den Menschenrechten gefaselt wird, ist es praktisch ausnahmslos genauso. Angefangen bei 'Gleichheit' und 'Freiheit'. Nicht ohne Grund. Denn die Schöpfer dieser Parolen haben ja von Anfang an bluttriefend gezeigt, was sie damit meinen. Wer ein Pamphlet mit Verbrechervokabular erzeugt, muß sich halt nicht wundern, als Verbrecher angesehen zu werden. Dieser "Streit" kommt nicht von ungefähr, der steht nicht "auf einem anderen Blatt".
Es gibt Gegner der Todesstrafe, die nichts dabei finden, Soldaten in
Kriege zu schicken.
Ja nun. Der Schwachsinn, der darin liegt, ist doch deutlich genug. Deswegen ist es Blödsinn, sowas als Erungenschaft zu führen. Es ist einfach nur wieder eines der üblichen dümmlichen Propagandamätzchen. So wie "friedenssichernde Maßnahmen" für Kriege, so wie "Humanismus" für Massenmord, so wie "Freiheit" für Narrenfreiheit. So wie "Krieg ist Frieden", "Freiheit ist Sklaverei" oder "Unwissenheit ist Stärke" - vgl. Orwell.
Und ein Beispiel für Inkonsequenz bist auch Du:
Du belegst einerseits bestimmte historische und gegenwärtige
Ereignisse mit dem Begriff "Mord", hältst
andererseits aber die Abschaffung der Todesstrafe für ein Symptom
zivilisatorischen Niedergangs.
Und was soll daran inkonsequent sein?
Worauf spielst Du an?
(2)
Wenn Du der Meinung bist, dass "die Todesstrafe mit dem EU-Vertrag
faktisch wieder eingeführt" wurde, dann müßtest Du doch eben davon
begeistert sein, denn Deine Überschrift lautet doch
"Verfallssymptom Abschaffung der Todesstrafe"!
Ach, wieso sollte mich denn Symptombeseitigung begeistern?
Soso, da haben also Zivilisationen - ein gewaltiges Konstrukt, das nicht
von heute auf morgen entsteht - derart kurz existiert, daß kaum jemand es
gemerkt hat - außer Dir natürlich.
Für Dich nochmal zum mitmeißeln: Ich habe sie nicht "bemerkt". Niemand hat sie "bemerkt". Daraus ist der überaus berechtigte Schluß zu ziehen, daß sie entweder nicht existiert haben oder so fix wieder eingegangen sind, daß man sie nicht bemerken konnte. Findest Du das sehr kompliziert?
Welche Zivilisationen waren es denn, deren ultrakurze Existenz
Üblicherweise werden sie die sog. "Merkel-Zivilisationen" genannt.
Die Gesellschaften, in denen die von Dir verhöhnten Dinge wie z.B.
Schulpflicht und Menschenrechte existieren, stehen sich - bei allen
eingestandenen Mängeln - besser als diejenigen, in denen sie nicht
existieren.
Fragt sich nach welchen Maßstäben. In meinem o.g. Szenario, das zwangsläufig früher oder später eintreten wird, werden diese eliminiert. Das ist im Prinzip ein geplanter Massenmord.
Wem das nicht gefällt, dem dürfte der Weg in entsprechende andere
Gesellschaften offen stehen.
Sicher, die Ratten verlassen zu Hunderttausenden das sinkende Schiff (wenn auch größtenteils aus anderen Gründen).
Ich sehe das aber nicht so. Denn das ist mein Land und mein Volk - ich überlasse es nicht irgendwelchen Verbrechern.
Einige tun das ja - etliche deutsche Konvertiten sind schon im
pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet für Allah gefallen.
Fühlt sich generell wohl in der westlichen Zivilisation
Abgesehen davon, daß es zuwenig zu ficken gibt, schon klar
gesamter Thread:
- Ekki - Ficken, Kultur, gut und gut gemeint -
DvB,
23.01.2011, 15:45
- Ekki - Ficken, Kultur, gut und gut gemeint -
Ekki,
23.01.2011, 17:15
- Ekki - Ficken, Kultur, gut und gut gemeint - DvB, 24.01.2011, 02:38
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Ekki,
23.01.2011, 17:15