Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wahre Gleichberechtigung = Eigenverantwortung statt staatliche Geschlechterpolitik

Manifold ⌂, Thursday, 20.01.2011, 22:04 (vor 5474 Tagen) @ Informator

Das ist genau die feministische Beurteilung der Dinge.

Nö.

Das nennt man Eigenverantwortung. Feminismus würde heissen, dass ich die Schuld für meine Probleme bei jemand anderem suche (Verantwortungsverschiebung).

Willst du Gleichberechtigung um jeden Preis? Dann dürfte es z.B. auch
keine unterschiedlichen Arbeitsschutzbedingungen geben. Frauen müßten
dieselben Lasten heben dürfen wie Männer. Es ist doch ihre Schuld, wenn
sie ihre Muskeln nicht trainieren. Und da gebe es sicher noch mehr
Beispiele.

Lachhaftes Beispiel. Wie die Privatwirtschaft ihre Aufgaben verteilt an ihren Mitarbeitern, hat mit Gleichberechtigung wenig bis gar nichts zu tun.

Aber lass' deine "Beispiele" nur kommen ...

Deine "wahre Gleichberechtigung" ist doch ganz offensichtlich eine
Kollektivierung nach abstrakten Prinzipien, d.h. eine künstliche
Gleichstellung des Ungleichen.

Gleichberechtigung ist nicht Gleichstellung. Nur weil ich Leuten gleiche Rechte und Pflichten gebe, heisst das nicht, dass sie gleich gestellt werden - sie erhalten nur gleiche Rahmen- und Startbedingungen, sie werden nicht qua Wesen gleich gemacht.

Man kann die biologische Ungleichheit von Männern und Frauen nicht als Argument gegen Gleichberechtigung ins Feld führen, da die Natur keine Gesellschaftsformen und Gesetze diktiert, sondern lediglich die Rahmenbedingungen für den kulturellen Spielraum vorgibt.

Wie dieser Spielraum ausgestaltet wird, entscheidet eine Gesellschaft selber. Du betreibst mit deiner pauschalen Frauenentrechtung eine unmenschliche Kollektivierung - ich verwahre mich vor solch' asozialer Tyrannei.

Warum begreifst du das nicht?

Siehst du nicht, dass ein neues traditionelles Rollenkorsett gar nicht nötig ist?

Hat dich deine Afrika-Braut so hart verprügelt?

--
"Zur Durchführung seines Zieles erachtet der Maskulismus [...] als aufrichtig und sinnvoll: [...] das ursprüngliche Anliegen einer wirklichen Gleichberechtigung beider Geschlechter." - Michail A. Savvakis


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