Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Wahre" Gleichberechtigung = Männer selber schuld an Berufsunfällen ?

Informator, Thursday, 20.01.2011, 20:39 (vor 5474 Tagen) @ Manifold

Es ist somit nicht die Schuld der Frauen oder des Individuums, wenn
Männer aus freien Stücken das Leben turbulenter und somit risikoreicher
gestalten.

Das ist genau die feministische Beurteilung der Dinge.

Ich habe gar nichts dagegen einzuwenden, wenn Männer ihr Leben durch gefährliche Arbeit, Unterhaltsstreß, Selbstmord usw. früher beenden wollen.

Aber glaubst du, daß Frauen sich eine derartige Beurteilung ebenfalls gefallen lassen würden, wenn es sie beträfe? Da wäre sofort die Rede von eiskaltem Zynismus. In einem Fezi-Forum könntest du dafür sogar gesperrt werden.

Ist dir klar, daß MANNdat sich dafür einsetzt, daß Männer genauso häufig Krebs-Vorsorgeuntersuchungen erhalten wie Männer? Da wären noch eine ganze Reihe ähnlicher Punkte!

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Es widerspricht ausserdem der wahren Gleichberechtigung, ein
unterschiedliches Rentenalter für Männer und Frauen zu haben

Willst du Gleichberechtigung um jeden Preis? Dann dürfte es z.B. auch keine unterschiedlichen Arbeitsschutzbedingungen geben. Frauen müßten dieselben Lasten heben dürfen wie Männer. Es ist doch ihre Schuld, wenn sie ihre Muskeln nicht trainieren. Und da gebe es sicher noch mehr Beispiele.

Deine "wahre Gleichberechtigung" ist doch ganz offensichtlich eine Kollektivierung nach abstrakten Prinzipien, d.h. eine künstliche Gleichstellung des Ungleichen.

trel


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