Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Soweit müssen wir erst wieder kommen

DvB, Wednesday, 12.01.2011, 01:49 (vor 5483 Tagen) @ smerf

Die Intelligenzverteilung beim Menschen gleicht der Gaußschen
Normalverteilung, d.h. die Streuung ist in beide Richtungen vom
Durchschnitt aus gesehen gleich groß.

Der Vorstellung liegt eine grundsätzliche Fehleinschätzung zugrunde. Die Intelligenzverteilung - oder was in der Natur auch immer - ist, wie sie ist. Es lassen sich zwar vielfach mathematische Formeln darauf abbilden, aber das sagt wenig bis nichts. (Etwa, wie eine Korrelation noch nichts über Kausalität aussagt.)

Du mußt die Normalverteilungskurve erstmal völlig willkürlich stauchen oder strecken und sie mit ebenfalls völlig willkürlichen Einheiten versehen, um überhaupt von einer (und dann immernoch nur näherungsweisen) Gleichheit reden zu können. Ebensogut kannst Du die x-Achse mit einer logarythmischen Skala versehen, dann paßt die "Gleichheit" mit der Gaußschen Normalverteilung immernoch ganz wunderbar zu Timothys Mann/Frau-Verhältnis bei einem IQ > 130 von ca. 1:5, während es beim IQ < 70 eben nicht so ist.

Formeln sagen generell nichts über die Wirklichkeit aus. Das ist bloß ein Dogma der Wissenschaftsreligion. Die Wirklichkeit sieht anders aus. So gibt es in selbiger eben z.B. auch keinen idealen freien Fall. Niemals und nirgendwo. An vielen Stellen zwar wohl näherungsweise, so daß man sehr gut damit rechnen kann - an anderen eben so gut wie garnicht. Bei Luftwiderstand wird die Gesetzmäßigkeit eben von aerodynamischen Gesetzmäßigkeiten "weit" überlagert. Wobei "weit" wiederum sehr massiv von z.B. den jeweiligen Geschwindigkeiten usw. bestimmt wird

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