Begrüssen?
Nein, mein Junge. Auch wenn ich diese Diskussionen leid bin:
Das Fräulein Schwarzer hat aus einem ganz gewissen Grunde das betonkommunistische Verständnis von Frauenbewegung abgelehnt: ihr war nämlich bekannt, daß in der frühen Sowjetunion die Frau 'vergesellschaftet' wurde als Fickobjekt, wie es Langhans in der Kommune 1 wiederaufleben lassen wollte. Als Lesbe konnte sie über dieses Stöcklein nicht springen.
Indes hatten die Vordenker der großen proletarischen Revolution von Marx bis Marcuse die Frauenbewegung als Speerspitze der Revolution definiert, wie hier ja nun wirklich oft genug dargelegt wurde.
Und wie man das Kindlein nennt, ist reine Geschmacksache.
Feminismus und seine totalitäre Steigerung Gender sowie Kommunismus haben ein gemeinsames Ziel: Zerstörung der Familie als Keimzelle einer Gesellschaft, um den 'neuen Menschen' zu schaffen.
Warum jetzt plötzlich der Golem 'Neoliberalismus' herhalten muß, ist nicht ersichtlich: niemand ist erpressbarer als ein Arbeitnehmer, der eine Familie zu versorgen hat. Der 'Kapitalismus' ist seit den englischen Zeiten bestens damit gefahren, ein Überangebot an Arbeitskräften ist nach wie vor vorhanden.
Warum jetzt plötzlich die massenhafte Kreation insuffizienter Quotentussen die 'Ausbeutung' noch effektiver gestalten können soll, erschließt sich logisch nicht: psychische und auch physische Erkrankungen sind seit altersher weibliches Privileg (die Frühverrentungszahlen der DRV sprechen für sich), Gruppenprivilegien sind bekanntermaßen immer mit Qualitätsverlust verbunden (Niedergang der Ständegesellschaft; was wurde aus dem weltberühmten Kaiser-Wilhelm-Institut mit Abonnement auf Nobelpreise nach der Machtergreifung der NationalSOZIALISTEN?) und wenn jetzt die rosaroten FunktionärInnen in Norwegen verzückt jubeln, welch apparte Buntheit durch den Ukas der 40%-igen weiblichen Präsenz in Aufsichtsräten entstanden ist, weise ich darauf hin, daß sich jene Mandate im Besitz einer guten Handvoll Politfunktionärinnen befinden, die von Sitzung zu Sitzung hasten und die Handin aufhalten- eine Begrenzung der Mandate pro Personin wurde nämlich im Gesetz 'vergessen'.
Wahrlich, so stelle ich mir knallharten 'Neoliberalismus' vor!
Es ist mir aber scheißegal, mit welchen Konstrukten du dein Wolkenkuckucksheim anmalst und den 'Dammbruch, der auch die Linken vom Alptraum neoliberaler Klientelpolitik befreit': Hauptsache, du bist ein fanatischer Gegner dieses Irrsinns.
Und wenn du dadurch mit deinen roten GenossInnen auf Leben und Tod aneinander gerätst, kann es mir nur recht sein
))
gesamter Thread:
- "Gender-Wahn: Das Imperium und seine ideologischen Exzesse" -
AntiGender,
11.01.2011, 13:48
- Ein paar Kostproben: -
Holger,
11.01.2011, 14:33
- SaalSchutz in der Schweiz - Mus Lim, 11.01.2011, 18:35
- Begrüssen? -
ajk,
11.01.2011, 19:25
- Begrüssen? - Manifold, 11.01.2011, 19:30
- Begrüssen? -
Holger,
11.01.2011, 20:26
- Begrüssen? -
Cardillac,
11.01.2011, 21:59
- Begrüssen? -
Holger,
12.01.2011, 00:42
- Nachtrag -
Holger,
12.01.2011, 00:59
- Nachtrag - Zauberküchenmeister, 12.01.2011, 02:21
- köstlich :-) o.w.T. - DvB, 12.01.2011, 22:50
- Nachtrag -
Holger,
12.01.2011, 00:59
- Begrüssen? -
Holger,
12.01.2011, 00:42
- Begrüssen? -
Cardillac,
11.01.2011, 21:59
- Ja, begrüßen! Ohne Vergangenheitsbewältigung. Dat krieje mehr später ;-) -
Zukunft,
11.01.2011, 23:38
- Ja, begrüßen! Ohne Vergangenheitsbewältigung. Dat krieje mehr später ;-) - Holger, 12.01.2011, 10:28
- Nein wird es nicht geben - ajk, 13.01.2011, 01:13
- "Gender-Wahn: Das Imperium und seine ideologischen Exzesse" - Manifold, 11.01.2011, 14:36
- Ein paar Kostproben: -
Holger,
11.01.2011, 14:33