Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Begrüssen?

Holger, Tuesday, 11.01.2011, 20:26 (vor 5483 Tagen) @ ajk

Doch, das begrüße ich.
Dein Einwurf klingt so etwas nach 'Boah, das haben wir aber zuerst gewußt'.
Natürlich besteht immer die Möglichkeit, daß sich der politische Gegner zum Trittbrettfahrer aufschwingt- in diesem Falle ist mir das scheißegal.
Und daran ist überhaupt nichts falsches, wenn etwas Wahres von allen vertreten wird.
Allerdings werden sie schon rasch bei ihren Genossen in dialektische Schwierigkeiten geraten, wenn sie bemerken, daß es sich bei der feministischen Theorie um ureigene sozialistische Überzeugungen handelt.
Im besten Falle zerstreiten sie sich heillos, wie es ihre Genossen in den Siebzigern getan haben, da flogen die Fetzen und die Zahl der K- Grüppchen, die sich spinnefeind waren, ist Legion.
Antifeminismus ist eine 'Graswurzelbewegung', um mal diese Phrase zu gebrauchen und die SPD beispielsweise wird sich noch wundern, wenn sie kess ihr 'Splitting abschaffen' durchsetzen will: ihre Klientel trifft es am härtesten.
Kurzum, es geht darum, einen Keil zwischen Basis und Politkaste der politischen Parteien zu treiben, ohne gehorsame Anhängerschaft funktioniert es auf die Dauer nicht, das gilt für alle Blockparteien.
Und wenn sie nur in den unteren Ebenen es schaffen, ihr hirnloses Frauen-zu-Kandidaten abzulegen, ist schon einiges gewonnen.
So manchem mit Parteikarriereabsichten stinkt das schon lange. Bis der Backlash allerdings oben ankommt, wird noch viel Zeit vergehen


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