Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ich! Ich pöbel gerne

Dichter Niederschlag, Thursday, 06.01.2011, 04:06 (vor 5489 Tagen) @ Informator

Wo gibt's denn sowas?
Ein Mensch mit Charakter.
Vielen Dank für den Denkanstoß.
Deshalb auch mein Hinweis (siehe oben) auf die Diskussionskultur eines von mir extrem abgelehnten Herrn Hoffmann.
Liegt es am Alter? Ich bewundere Euch, die Ihr Euch die Gelassenheit bewahrt habt, sachlich über Umstände zu diskutieren, die keine Sachlichkeit mehr rechtfertigen.
Wir leben in einem Staat, in dem Geschichte zur Polemik verkümmert ist, in dem Meinung nach Vorgabe bemessen wird. In einer Zeit, in der Geschichtsklitterung zur Religion erhoben ist, in der "Ketzer" ins Gefängnis wandern, aber über Systeme und Staaten gerichtet wird, die Gleiches tun oder getan haben. Da wird es für mich schwer, nicht "sauer" im besten vom Körper auf den Geist übertragenen Sinne zu sein.
Hey, liebe Leute, wir leben in einem Staat, der Leute wie meine (immer noch lebendige) Mutter und somit Zeugin der Ereignisse schlicht zu Lügnern erklärt, wenn sie berichten, wie sie in Dresden von alliierten Tieffliegern als lebende Ziele (Kinder!) angegriffen wurden, wie uns als "wissenschaftlicht geklärt" Opferzahlen vorgelegt werden, über die diejenigen, die das wirklich er- und überlebt haben nur noch mutlos den Kopf schütteln können.
Wir leben in einer Zeit, in der das an in den Raum geworfene Wort "Sexist" oder "Rechtsradikaler" genügt, jede weitere Diskussion zu unterbinden und den derart Stigmatisierten aus der Gesellschaft und vor allem dem Meinungsaustausch auszuschließen.
Für mich ist es eben keine "Hetze", wenn Menschen (nennt sie Pöbel) nun ihrer Empörung Luft machen. Wenn das mal etwas deftiger ausfällt, so ist es wohl nicht mehr als eine fällige Replik auf die ausgefeilten Wortklaubereien des offiziellen "Wahrheitsministeriums"


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