Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Prantl tickt aus

SZ Leser, Tuesday, 21.12.2010, 23:25 (vor 5504 Tagen)

„Das Recht der Spermien“

So denunziert der Vorsteher einer ehemals renommierten Zeitung das nun durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestärkte Recht leiblicher Väter.

Es geht um die Fälle, in denen der biologische Vater von Geburt an absolut nichts mit dem Kind zu tun hatte oder zu tun haben wollte; um die Fälle, in denen er die Möglichkeit gehabt hätte, die Vaterschaft anzuerkennen, es aber nicht getan hat und die Mutter die Feststellung nicht betrieben hat; womöglich deshalb, weil sie einen neuen Partner fand, der dem Kind Vater wurde und der die Vaterschaft anerkannte. In diese Familien wirft das Gericht sein Urteil. Es erzwingt eine Beziehung, wo keine ist. Es stellt Biologie über Familienwohl; es zwingt den Gesetzgeber, das Umgangsrecht abträglich zu ändern.

Pudelscheiß der übelsten Sorte. Wenn es um Unterhalt geht, ist diese Beziehung, die laut Prantl keine ist, überaus präsent und nicht zu leugnen. Hier hat offensichtlich ein Gericht nur gefolgert, daß, wer A sagt, auch B sagen muß. Simpel-Logik, die auch für ein Zeitungshündchen einsichtig sein sollte.

Die Kommentatoren des Prantl-Auswurfs haben da mehr Durchblick. Hier


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