Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Strafrecht und Jobsuche sind verschiedene Angelegenheiten!

Informator, Thursday, 09.12.2010, 09:13 (vor 5516 Tagen) @ Dummerjan

Problem: Nur weil Einstein ein Mann war heisst das nicht, dass ich auch so
intelligent bin. Und ich find es ätzend wenn ein Mann doppelt so gut sein
muss wie eine Frau um denselben Job zu kriegen

Damit bin ich ebenfalls nicht einverstanden, denn die Bevorzugung der Zweitbesten hat Nachteile für uns alle - nicht nur für die Betroffenen selbst.

Allerdings kann ich dem trotzdem noch einen positiven Aspekt abgewinnen. Wer nämlich doppelt so gut sein muß - früher betraf es Frauen, heute betrifft es Männer - der wird auch zu höherer Leistung herausgefordert.

Es ist also eine Standpunktfrage.

Ein Sozialist wird in der ungleichen Bewertung des Kandidaten eine Ungerechtigkeit erkennen. Ein Konservativer hingegen wird sagen: Durch Selektion der Stärksten wird die Volksgesundheit gesichert oder gesteigert. Und Liberale sehen es genauso.

Hier zeigt sich übrigens, daß auch der Nationalsozialismus ein Sozialismus war. Denn wenn auch Nietzsche zitiert wurde ("Was mich nicht umbringt, macht mich stärker"), um die Rassenlehre zu stützen, so wurden dennoch zahlreiche Gesetze beschlossen, die auf zunehmende Ent-Hierarchisierung hinausliefen. Der damals begonnene Trend wird heute, in der Gynokratie, einfach nur fortgesetzt.

Gruß
trel


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