Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Benachteiligung von Männern ist Anerkennung ihrer Höherwertigkeit

Informator, Wednesday, 08.12.2010, 21:27 (vor 5516 Tagen) @ __V__

aber der Gulag-Betreiber bekennt sich doch in allerhöchster Form
indirekt durch die Ermordung der Gulag-Insassen dazu, dass er diese als
höherwertig erkennt

Nein, dieser Gedankengang ist mir fremd und will mir auch mit Bemühung nicht einleuchten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Gulag-Betreiber seine Opfer als höherwertig anerkennt, oder daß er sie durch seine Tat zu höherwertigen Menschen macht - es sei denn, diese hätten das Opfer von sich aus angenommen.

Dagegen ist mir zweifelsfrei klar, daß ein Richter, der einen Mann bewußt härter bestraft als eine Frau (das Beispiel des Richters Vultejus ist hier wohl bekannt), diesen nicht herabwürdigen will, sondern sich eine belehrende Wirkung erhofft, die er von der Frau - mangels tieferer Einsicht - nicht erwartet.

dass der Mann immer noch nicht besiegt ist, obwohl er benachteiligt wird.
Ich hab bei den obigen Zeilen vorallem an Jungen gedacht,

Ja, und das ist wahrhaft erhebend. "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker", lautet ein Aphorismus von Friedrich Nietzsche. Damit hat er, ohne es zu wollen, auch das Leiden Christi anerkannt: Denn dieser hat ja bewußt, d.h. nicht nur mutwillig, sondern vorsätzlich, seine Hinrichtung am Kreuz inkauf genommen. Das war für einen, der sich Gottes Sohn nannte, natürlich das peinlichste, was passieren konnte. Zumindest wurde es zunächst so empfunden. Aber ohne dies erbrachte Opfer hätte es eben auch kein christlich geformtes Abendland gegeben, und gäbe es heute keinen Streit um das Kruzifix in Klassenzimmern +


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