Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ist Feminismus eine Reaktion auf Machtverlust

DvB, Sunday, 28.11.2010, 20:38 (vor 5526 Tagen) @ Jonathan

Was bedingte die Ausbreitung feministisch-sexistischer Tendenzen in
kulturell und technisch hochentwickelten Ländern ?

Kapitalinteressen.

Feministisch sexistische Tendenzen könnten als Versuch erkannt werden den
evolutionären Einfluss von Frauen zu verbessern.

Naja, sie "könnten" auch als der Versuch erkannt werden, Männern "gesunden" Fraß anzudrehen.

Dieser evolutionäre Einfluss von Frauen wurde durch kulturelle
Entwicklung und technischen Fortschritt stetig geschmälert.

Evolution funktioniert per Variation, Selektion und Ausmerze. Weiber hatten darauf im Wesentlichen nie Einfluß. Sie haben ihn heute. Vor allem durch Abtreibung.

Radikale Vertreterinnen des sexistischen Feminismus mussten bald erkennen
dass kulturelle, technische fortschritte von Männern den evolutionären
Einfluss von Frauen immer weiter schmälerten.

Da sie keinen hatten, konnte der auch nicht geschmälert werden. Das Erkennen ging daher möglicherweise auf den Konsum halluzinogener Substanzen zurück.

Die Geburtenrate kann und muss im Vergleich zu unserer Vergangenheit
vergleichsweise niedrig bleiben um nicht zu einer starken Überbevölkerung
mit allen Folgen zu führen.

Wir haben bereits starke Überbevölkerung mit allen Folgen. Die Geburtenrate hat damit aber wenig zu tun. Vielmehr findet die Anpassung natürlicherweise per Säuglingssterblichkeit und Konkurrenzdruck statt. Spätestens mit der Industrialisierung sind diese aber weitgehend ausgehebelt worden, womit die Evolution auch weitgehend zum Erliegen gekommen ist, bzw. sich stark in Richtung Devolution verkehrt hat.

Die medizinischen Fortschritte fördern zudem ein hohes Lebensalter jedes
gezeugten Lebens.

Die medizinischen Fortschritte fördern die Krüppeldichte.

Unsere komplexe Kultur ist zudem eine „Evolution der Informationen“
die auf der Genetischen Evolution aufbaut und weitgehend von Männern
bestimmt wurde.

"Unsere Kultur" ist faktisch nicht mehr vorhanden. (Soweit Du sie trotzdem noch als solche bezeichnen magst, ist sie mit Sicherheit nicht "komplex", sondern eine Ödnis.) Und sie war nicht "weitgehend von Männern bestimmt", sondern eine Kultur ist immer ausschließlich von Männern bestimmt.

Die Frau ist jedoch offensichtlich Evolutionär für die Selektion von
Paarungspartnern und das Austragen und Säugen der Kinder ausgelegt.

Nein, sie ist offensichtlich Beute und wird selektiert.

Das allein kann man schon an der Zeit messen, die Frauen im vergleich zu
Männern damit zubringen mussten um ein Kind, dass evolutionär erfolgreich
ist zu „erschaffen“.

Also, je langsamer das Weib, desto besser ist sie ausgelegt, oder wie? Erstaunlicher Einfall.

Je nach Widrigkeit der Lebensumstände war aber auch der Mann notwendig
einen Beitrag über die Zeugung hinaus für neues Leben zu leisten.

Nicht "auch". Die Lebensumstände konnten so günstig sein, wie sie wollten: War der Vater tot, war auch die Zeit für die Brut abgelaufen, soweit die noch nicht auf eigenen Beinen stehen konnte.

Oder anders gesagt hat der Beitrag des Mannes wohl auch in günstigen
Lebensumständen über die Zeugung hinaus einen Verstärkungseffekt auf die
Anzahl und evolutionäre Qualität neuen Lebens.

"Beitrag" und "Verstärkungseffekt" ist nett gesagt. Aber ich stimme zu: Ein lebendiges Kind ist eindeutig lebendiger als ein totes.

Schwangerschaft und Säugen waren Körperlich und damit Genetisch nur den
auf diese Funktionen ausgelegten Frauen möglich.
Zeugung war Körperlich nur den Männern möglich.

Bahnbrechende philosophische Erkenntnisse sind das. :D

Der Mann kompensierte den höheren Aufwand der Frauen durch Ernährung und
Schutz der Frau und Kinder.

Der Mann "kompensierte" frühestens seit Freud irgendwas.

Nur ein Individuum das sich mit seinerseits wiederum erfolgreichem
Nachwuchs fortpflanzt war wohl evolutionär signifikant.

o.O

Das Zweigeschlechtliche System hat damit das Konzept von evolutionärer
Arbeitsteilung und evolutionärem Handel geschaffen.

EvolutionsproletInnen und GenhändlerInnen? Hmmm...

Was war jedoch die Interpersonale Währung in diesem evolutionären Handel
?

Das klingt mir nach nem schwerwiegenden Dachschaden. Mit Beute handelt man nicht.

Die Währung mit der die Frau vom Mann bezahlt wurde war zuerst Nahrung
und später abstrakte Tauschmittel sowie Schutz und damit Aufmerksamkeit.

Ich beschütze nunmal mein Eigentum. Aber ich schachere nicht mit meinem Wildschwein oder so - es sei denn, ich verkaufe es und schieß mir ein Neues. Wie kommt man bloß auf so verschrobene Einfälle?

Auch die von der Frau erkannte genetische Qualität des Mannes ist Teil
dieser Währung.

Das von der Frau "Erkannte" war in aller Regel irrelevant. Und da es mit der Realität gewöhnlich sowieso wenig zu tun hat, ist es das im Wesentlichen auch heute. Es wird ja auch nach Tageslaune immer wieder was anderes "erkannt".

Denn bei für die Frau außergewöhnlich scheinender genetischer Qualität
des Mannes sinken die Anforderungen an die anderen Tauschmittel und werden
evtl. von anderen Männern übernommen. Oder anders kann ein Mann über
scheinbare genetische Qualitätsmängel mit anderem Kompensieren.

Häh? Und so entstanden die Arschficker oder was? :D

Die Währung mit der der Mann bezahlt wurde war im wesentlichen
Geschlechtsverkehr. Das ist bedingt in einer andersartigen Libido des
Mannes (die Motivation zum Geschlechtsverkehr mit einer Frau). Diese
andersartige Libido musste ungefähr den erhöhten Aufwand für
evolutionär erfolgreichen Nachwuchs der Frau ausgleichen.

Du tust gerade so, als hätten Männer kein Interesse an Kindern. Aber selbstverständlich hatten sie das. Nur fürs Vögeln hätte doch kein Mann jahrzehntelang irgendwelche Beute durchgefüttert. Naja, vllt. der Stammeshäuptling oder später der König (aber gerade da war Dreh- und Angelpunkt: ein Erbe!).

In kulturell und technisch hochentwickelten Ländern kam jedoch auch eine
Stagnation der Bevölkerungszahl, die langsam auf weniger entwickelte
Länder zutrifft.

Kulturelle und technische Hochentwicklung schließen sich in aller Regel gegenseitig aus.

Stagnation ist nichts anderes, als der Beweis, daß es ein exponentielles Wachstum in der Realität nicht dauerhaft geben kann. Nach einer Wachstumsphase kommt daher zwangsläufig eine Stagnationsphase. Das hat allenfalls indirekt mit kulturellen oder technischen Fort- oder Rückschritten zu tun.

Somit sind die genetischen (körperlichen) Vorteile von Frauen weniger
signifikant.

Die körperlichen Vorteile von Weibern... Sie sind klein und fressen nicht soviel? :D

In hochentwickelten Bevölkerungszahlgesättigten
Gesellschaften wird die kulturelle Evolution wichtiger verglichen zur
genetischen Evolution.

Was immer Du "hochentwickelt" nennst: Wie sollte Variation, Selektion und Ausmerze von Kulturen denn nicht selber genetische Evolution sein?

Wobei die kulturelle Evolution von der genetischen Evolution nicht klar
trennbar ist und auch die genetische Evolution auf die kulturelle Evolution
wirkt wie umgekehrt. Vielmehr ist genetische Evolution der Gegenpol zur
kulturellen Evolution.

Pole sind Gegensätze. Ich sehe hier keine. Günstigstenfalls verschiedene Kategorien, die per se keine Gegensätze sein können.

Frauen waren bisher aber eher auf der Seite der genetischen Evolution
beteiligt und sind Körperlich (der Geist ist teil des Körpers) darauf
optimiert und hatten damit Ihren Einfluss auf die Evolution.

Weiber hatten faktisch keinen Einfluß auf die Evolution.

Dieser Einfluss schwindet jedoch wie gesagt in hochentwickelten Kulturen
zusehends. Kinder werden nicht mehr so viele gebraucht, da
Überbevölkerung droht und die Überlebenschancen jedes Kindes sehr hoch
sind.

Wie gesagt, kann etwas nicht Vorhandenes nicht schwinden. Und in hochentwickelten Kulturen werden Kinder immer massig gebaucht, da keine Überbevölkerung droht und die Überlebenschancen des Kindes zusammen mit dem Kulturerfolg eine Art Regelkreis bilden.

Radikal sexistische Feministinnen erkannten und normale Frauen erahnten
diesen drohenden Machtverlust und versuchten Gegenstrategien zu starten.

Weiber hatten keine Macht und keinen solchen -verlust. Das ist ein alberner feminöser Mythos.

Sie erfanden eine Art sexistischen kulturellen pathogenen Virus um die
Machtposition der Männer in der kulturellen Evolution gegen die eher
weibliche genetische Evolution zu schwächen und die Position der Frau in
der kulturellen Evolution zu stärken

Weiber und was erfinden? Lächerlich. Wenn die was erfinden, dann Ausreden und alberne Rationalisierungen. Erfunden wurde hier vom in der Folge der 1789er Abschaumrevolution aufkommenden Kapital die maßlose Umverteilung der Macht- und Besitzverhältnisse. Die Weiber sind dabei nur benütztes Mittel zum Zweck. Und alberne DeuterInnen halt..


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