Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Sehr guter Artikel, der auch den Feminismus gnadenlos auseinandernimmmt

Info, Wednesday, 24.11.2010, 21:54 (vor 5530 Tagen) @ Referatsleiter 408

Ein paar Auszüge:

Mein Bauch gehört mir

Die gegen den Menschen gerichtete Ideologie des Feminismus, ihre neurotischen Übertreibungen, die Verteufelung des Mannes, der Familie, das Verherrlichen des männlichen Prinzips bei der Frau haben das Bild der fürsorglichen Mutter, der Kinder als Segen und der Familie als Sinnstifter und Lebensquell vernebelt. Das Recht auf Selbstverwirklichung steht obenan: "Mein Bauch gehört mir – ich treibe ab, wann ich will." So lautete 1976 der Kampfspruch der linken Szene in der ehemaligen BRD. Heute wird die Zahl der Abtreibungen in Deutschland auf 128 000 im Jahr 2003 geschätzt(9). Wie kinderfeindlich Deutschland ist, zeigt sich auch darin, daß in Deutschland immer häufiger Ungeborene abgetrieben werden. Auf sechs Geburten kommt eine Abtreibung(10).

Der Anteil der Kinder, die bei Alleinerziehenden aufwachsen, hat sich seit 1970 auf knapp 20% verdreifacht(11). Die propagierten Ideale sind: Karriere und Geld. Wer modern ist und dazugehört, geht diesen offiziell geforderten Weg der scheinbaren Selbstverwirklichung der Frau. Doch verwirkt ist in ihnen die Liebe, das Gemüt, die Familie und die Kinder – ganz den feministischen Schriften und Reden der Feministen entsprechend.

Feminismus und Armut an Kindern

Ein Mädchen, welches nach feministischem Vorbild erzogen wird, welches in der Schule nichts über Partnerschaft, Mutterglück, Erziehung von Kindern und Psychologie erfährt, diesem Mädchen schwebt auch später wenig anderes vor, als sich durch Leistung zu bewähren und wert zu fühlen. Wie sollte es auch anders sein, wo ihm keine anderen Ideale in seiner prägsamen Kinder- und Jugendzeit in Schule und medialem Umfeld geboten wurden? Lehrerinnen sind feministischem Gedankengut verpflichtet: Sie halten den "Girlsday" ab, um Mädchen an die Männerwelt heranzuführen. Das Bild der Familie vergilbt.

Feministinnen spalten das Weibliche, das Fraulich-Fruchtbare in sich ab. Eindimensionales Denken und Fühlen beherrschen viele Feministen. Sie sehen spöttisch und hämisch auf die Fähigkeiten des Mannes herab, die mütterlichen Eigenschaften des Weibes verleugnen sie. Sie sind ihnen fremd geblieben. Sie sind neidisch auf den Mann, da er das typisch Männliche verkörpert: Durchsetzungsvermögen, Aggressivität, Aktivität. Ein Mensch, der die Welt derartig grob schwarz-weiß wiedergibt, der das eigene Geschlecht derartig herabwürdigt und das Gegengeschlecht so heftig beneidet, urteilt unreif. Schriftstellerinnen wie Schwarzer und Beauvoir gestalten den Menschen nach ihren Vorstellungen. Sie wüten gegen das genetisch bedingte Bild von Mann und Frau.

Bislang ist der Feminismus in der Verwirklichung seiner Ziele erfolgreich. Auf Simone de Beauvoir, Alice Schwarzer und andere Feministen angesprochen, antworten heute die Frauen: "Das ist doch Vergangenheit." Sie stellen die geistige Urheberschaft familienfeindlicher Gedanken gar nicht mehr in Frage, sondern empfinden sie als gegeben und normal. Sie sind Kinder einer feministisch geprägten Zeit. Wie selbstverständlich und ohne den umstürzlerischen Haß der Altfeministen denken und handeln sie nach feministischen Grundsätzen. Sie gehen davon aus, daß typisch männliches Verhalten reines Erziehungsprodukt sei, bar jeder Genkonstellation. Sie halten es für selbstverständlich, daß eine Frau ihr Kind frühzeitig fremdem Erziehungseinfluß überläßt. Der Feminismus hat die Einstellung vieler Frauen zur Weiblichkeit, zur Fruchtbarkeit, zum Mutterdasein, zur Rolle der Frau tiefgreifend verändert. Von daher ist es wichtig zu wissen, wes Geistes Kind maßgebliche Feministen der sechziger, siebziger und achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts sind*.

Selbst zumeist kinderlos hat das Wohl des Kindes den Feministen zu keiner Zeit am Herzen gelegen. Sie tragen ihre unbewußten Konflikte auf dem Schlachtfeld der Geschlechter aus. Allein dem Manne gleichzuziehen und gleichzutun ist ihr Ziel. Kinder, Mütterlichkeit, Familie sind ihnen fremd, da diese Gefühlsbereiche weitgehend in ihnen verdorrt sind.

Quelle: http://www.wilhelm-griesinger-institut.de/veroeffentlichungen/kinderlos.html


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