Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Staatspropaganda vom Feinsten:

Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:31 (vor 5536 Tagen) @ Prometheus
bearbeitet von Roslin, Thursday, 18.11.2010, 23:47

Der Titel war "Das Ende der weißen Weltherrschaft", und es wurde gezeigt,
wie sich überall auf der Welt Länder ihrer kolonialen Vergangenheit
entledigen und ihr eigenes Ding durchziehen.

Ah, verstehe.

Ja, das Interview in der Jungen Freiheit ist interessant zu lesen.

Aber das Ende der Weltherrschaft des Weißen Mannes zeichnet sich schon lange ab.
Es begann mit dem 1. Weltkrieg, der Ur-und Erbsünde des 20. Jhdts.

Seitdem geht's mit dem Weißen Mann rapide bergab.

Das merken ja sogar schon FeministInnen wie Ute Scheub: "Heldendämmerung".

Nur begreift sie nicht, dass die Niederlage des Weißen Mannes auch die Niederlage der Weißen Frau bedeutet.
Kann sie halt nicht, als Geschlechterklassenkämpferin.

Vollends deutlich wird die Niederlage, betrachtet man den Aufstieg Chinas in den letzten 30 Jahren: vom Armenhaus zum Pauerhaus der Weltwirtschaft.

Wir machen 30 Jahre lang in Frauenförderung mit magerem Ergebnis.
Von den ungenutzten Potentialen der Frauen, die erschlossen werden sollten, ist immer noch nicht viel zu sehen.

Es könnte einem der Verdacht kommen, dass sie gar nicht vorhanden sind, die Potentiale, die da zum Vorschein kommen sollten.

Statt dessen bleibt das Potential, das Frauen wirklich haben, was sie unverzichtbar macht, das Potential, Kinder zu gebären, immer häufiger ungenutzt.

Ein reales Potential bleibt ungenutzt, ein fiktives wird auf Teufel komm raus gefördert und zeigt sich nicht.

Und in nur rund 25 Jahren steigen die Chinesen vom armseligen Krähwinkel des Mao-Kommunismus zu einem Wirtschafts-und bald auch Technologieganten auf, der in den nächsten Jahren unsere Automobil-, Luftfahrt-und Raumfahrt-, Computerindustrie herausfordern wird wie Japan in den 70'ern.

Nur ist China 10 mal größer als Japan.

Da kommt was auf uns zu.
China is back.

500 Jahre lang hat der die längste Zeit seiner langen, langen Geschichte über mächtigste und reichste Staat der Welt Winterschlaf gehalten, selbstgenügsam, involvierend.

Und uns Europäern die Welt überlassen.

Wir haben ja hier im fernen Europa von den Phasen der Macht und des Glanzes Chinas nie viel mitbekommen: viel zu weit weg in den Epochen der Handelskarawanen.
Und Gott sei Dank hat China nie eine Überseepolitik verfolgt.
Sie hätten es gekonnt, sie hatten die Schiffe, lange vor den Europäern.

Aber sie haben nicht gewollt, wandten sich ab von der Welt, konzentrierten sich auf sich selbst.

Das heutige China ist anders, will hinaus in die Welt.
Zunächst nur mit seinen Waren.

Aber den Waren folgen die Ideen und die Macht


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