Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Richtig: Feminismus ist nur eine Phase.

DvB, Friday, 12.11.2010, 22:34 (vor 5542 Tagen) @ Informator

Überhaupt gibt es Überschneidungen. Es ist nicht so, daß eine Form des
Klassenkampfes die andere absrupt ablöst. Den Kommunismus gab es noch
lange nachdem der Nationalsozialismus beendet worden war, und es gab auch
in ihm rassistische Elemente. Und beide hatten bereits die Anlagen zum
Feminismus.

"Rassistische Elemente" gibts immer und überall. Weil sie einfach das Natürlichste von der Welt sind. Wer liebt denn z.B. irgendwen Dahergelaufenen genauso wie seine nächsten Familienangehörigen? Das ist doch absurd.

Es kommt mir darauf an, Gesetzmäßigkeiten in der Abfolge der
Klassenkämpfe ausfindig zu machen. Unter dieser Voraussetzung läßt sich
dann auch eine sinnvolle Prognose stellen.

Ich bezweifle, daß das allzuviel Zweck hat. Klassenkämpfe kommen ja nicht irgendwie von alleine, die werden inszeniert. Gerade im Vorfeld der Abschaumrevolution haben sich ja massig Logen gebildet. Und auch heute hat z.B. jede Partei ihre Loge. Das Kaspertheater drumrum ist nur ein bissl Show für die Öffentlichkeit ohne tiefere Bedeutung. Dasselbe gilt auch fürs Personal. Du glaubst doch nicht im Ernst, daß die Schrullen und Klapskasper, die uns als Politiker serviert werden, ernstlich irgendwas zu melden hätten? Das sind Marionetten, Witzfiguren - austauschbar.

Ich halte es, auf Dauer besehen, für unproduktiv, sich allein auf die
tägliche "Benachteiligung" von Männern durch die real existierende
Gynokratie zu beschränken. Wir wissen jetzt, daß wir benachteiligt
werden. Die Frage muß jetzt also gestellt werden: Wie kommen wir da raus;
und wohin führt der Weg, wenn wir gar nichts tun (können)?

Im System geht das nur darüber, selbst eine Art Loge zu gründen. Könnte bloß gut sein, daß die herrschenden Logen da überhaupt keinen Spaß verstehen... Außerdem ist das Konzept insofern gefährlich, als man die Spitze austauschen kann, ohne daß die unteren Ränge davon überhaupt was bemerken.

Ich hab aber keinen Plan, wie das System sozusagen von außerhalb angreifbar wäre. Die Realität sieht nunmal so aus, daß der Mensch an seinen niedersten Trieben greifbar ist. Da täte es auch nichts zur Sache, wenn es ein paar Einzelne nicht wären - die Masse ist es es immer. Z.B.: Mach was, und Du wirst mit Dreck beworfen. Irgendwas bleibt immer kleben. Warum? Weil der Mensch eben so ist, wie er ist. Oder der Opportunismus: Wer von euch will denn für seine Überzeugung sterben (oder wenigstens so einiges opfern)? Aber eine Weltanschauung ist nur so stark wie der Wille ihrer Anhänger, für sie einzustehen. Und viele sind es, die für die Materie zu sterben bereit sind - aber immer wenige für eine Idee.

Nun, wenn wir gar nichts tun, dann kommt der nächste Schritt hin zum
Tier. Dann werden wir irgendwann alle akzeptiert haben, daß unser
Geschlecht eigentlich gleichgültig ist, zumal wir es ja frei definieren
dürfen.

Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Sicher muß was getan werden. Aber wenn es das Falsche ist, wird alles noch schlimmer. Der Schlag muß überraschend und gleichsam aus dem Nichts kommen, und er muß sitzen. Jeder sollte sich in Sun Tsu und Le Bon vertiefen und es sollte eine einheitliche innere Linie hergestellt werden, die zum Kristallisationspunkt werden kann.

Ja, was bleibt dann noch? Es bleibt der totale Krieg gegen die
Gottgläubigen; der Krieg der "Tiere" gegen die "Engel" (resp. der
"Heiligen" im erweiterten biblischen Sinne). Dieser Klassengegensatz ist
der extremste, der möglich ist. Und genau das ist das Thema der biblischen
Apokalypse.

Du bist auf Deine biblische Apokalypse fixiert. Vergiß die mal, die ist ein Plagiat aus viel älteren Religionen. Gewisse Teile von dem Schema mögen aber stimmen. Ich brauche sie aber garnicht, um zu sehen, daß es in Richtung Vertierung geht


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