Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gesterkamp setzt Verleumdungskampagne fort

Pööhser Frauenfeind, Saturday, 06.11.2010, 12:01 (vor 5548 Tagen) @ Cardillac

Die Vernichtungskritik an Gersterkamp hat von links zu kommen. Das
wirkt!!!

Das ist Wunschdenken. Feministische Dogmen sind in der politischen Linken nicht kritisierbar. Sie sind Teil ihrer Identität geworden. Es wäre ebenso naiv zu verlangen, die FDP solle sich für den Ausbau des Sozialstaates einsetzen und die Steuern für Bestverdienende erhöhen.

Der traditionelle Stammwähler der Sozialdemokraten war der Industriearbeiter. In der Schweiz hat sich aber ein Wandel derart vollzogen, dass die Mehrheit der Arbeiter sich von den linken Parteien abgewandt hat und Mitte oder Rechts wählt. Mag sein, dass in der BRD dieser Prozess nicht ganz so weit fortgeschritten ist wie in der Schweiz, aber in der Tendenz ist es dasselbe.

Die politische Linke hat sich, um als relevante politische Kraft weiterhin bestehen zu können, ein neues Wählerpotential erschliessen müssen, da die Arbeiterschaft zahlenmässig durch die Transformation zur Dienstleistungsgesellschaft abnimmt und somit eine zu kleine Wählerbasis für eine Volkspartei bildet. Den Kern der Stammwählerschaft bildet also der Feminist, die Parteiprogramme sind feministisch, die antikapitalistische Rhetorik ist zur inhaltsleeren Tradition geworden, die an eine Linke erinnert, die mal männlich geprägt war, eine Linke, die sich weniger um die "gerechte Verteilung der Hausarbeit" kümmerte, sondern sich als Interessensvertetung der unteren sozialen Schichten verstand.

Mittlerweile wurde der zentrale politische Begriff der "sozialen Klasse" durch "Gender" und "Geschlecht" ersetzt. Die linken Parteien sind zu Weiberparteien geworden. An denen ist nichts Männliches mehr. Die Linke ist degeneriert


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