Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Mittwoch, 17. November 2010 18.30 Uhr El-DE Haus, Appellhofplatz 23-25, Köln

Dampflok, Saturday, 06.11.2010, 11:38 (vor 5548 Tagen) @ Cardillac

Leider stimmt das nicht ganz. Man lese mal das Eu-Forum, das nichts weiter
als eine stinkende, rechtsradikale Latrine ist und in dieser Funktion zur
hygienischen Entsorgung der anderen Foren beiträgt. Leider kommen sie ab
und an hier angeschissen, weil ihnen miteinander zu langweilig wird.

...was dann den Ruf des Maskulismus schädigt. Denn per definitionem sind Maskulisten eben keine Frauenhasser und machen ihren Einsatz für Gleichberechtigung nicht an einer politischen Ausrichtung fest.

Vom klassischen Nazifaschismus unterscheiden sie sich durch ihren
Antietatismus, ihren Antikollektivismus und ihren dumpfbackigen
Katholizlismus. Sind also sowas wie eine deutsche, überdreht
radikalisierte Teaparty-Bewegung und deshalb auch randständig.

Ohne jetzt eine bestimmte Glaubensrichtung verteidigen zu wollen: Man sollte Katholiken nur insofern beschimpfen als man akzeptiert, ebenso z.B. Juden oder Atheisten ähnlich tituileren zu können. Ansonsten teile ich Deine Einschätzung. Allerdings kann man dieses Forum nicht "sauber" halten; eine Tatsache die unsere Gegner zu Pauschalisierungen und Diffamierungen ja weidlich nutzen. Das offenbart allenfalls deren Charakter.

Man sollte diese Leute nicht weiter in Verantwortung nehmen für das, was
sie tun und schreiben. Fremdschämen muss man sich für die
selbstangemaßten Linken. Der Maskulismus wird in dem Maße zur
hegemonialen Strömung, wie es ihm gelingt, dieses Lager neu zu formieren
und die mit dem Feminismus und der Staatsbürokratie verfilzten
Protagonisten zu isolieren.

Das Ur-Problem der Männer ist, daß sie viel altruistischer als Frauen handeln: Der Mann dreht sich um die Frau, die Frau dreht sich um sich selbst. Es gibt immer einen beachtlichen Anteil Männer, die aus sexuellen Motiven oder wegen eines Mutterkomplex, sich auf die "Frauenseite" stellen. Feminismus ist quasi die Politisierung der natürlichen Egoisma, nicht ohne Sinn ist das Frauenzeichen ein Spiegel.

Die Vernichtungskritik an Gersterkamp hat von links zu kommen. Das
wirkt!!!

Auch wenn ich "links" und "rechts" nicht mehr als wesentliches Kriterium sehe stimme ich Dir zu in dem Sinne wie Du es wohl meinst. Die wahren Probleme ergeben sich aus dem Verhältnis von "oben" und "unten", also von Staatsdoktrin und Bürgerohnmacht inzwischen unabhängig von der Farbe des regierenden Parteiemblems, aber das ist eine andere Geschichte.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum