Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Fragmente aus der Patriarchalen Vergangenheit - Wergeld

Oliver, Thursday, 30.09.2010, 08:48 (vor 5585 Tagen) @ ajki

Man beachte das für tote Frauen mehr zu zahlen war..

Was heißt mehr?
Das DOPPELTE!

So wie ich das sehe war das ca. 700-800 n.Chr.
Mitten in der von Feministinnen beklagten Frauenbenachteiligung! Die ja - wie wir wissen- noch Jahrhunderte anhalten wird!
;-)

Wer mit der freien Ehefrau eines anderen schläft und entdeckt wird, muß dem Ehemann das Wergeld der Frau zahlen. Und wenn er im Bett jener erschlagen wird, so dient er selbst als Wergeld, das er dem Mann schuldig ist. Und wenn er bloß einen Fuß auf das Bett gesetzt und dann infolge der Gegenwehr der Frau nichts weiter getan hat, muß er 12 solidi Buße zahlen. Wenn einer in unzüchtiger Absicht Hand an eine Frau legt, sei sie Jungfrau oder Gattin eines anderen, was die Bayern horcrift nennen, muß er 6 solidi zahlen. Wenn er ihre Kleidung bis über das Knie hochhebt, was man himilzorunga nennt, oder wer in unzüchtiger Absicht einer Jungfrau Haare abschneidet, muß 12 solidi zahlen. Wer mit einer freien Frau mit ihrer Einwilligung Geschlechtsverkehr treibt und sich dann weigert, sie zu heiraten, zahlt 12 solidi.

Klingt doch alles nach Frauenbevorzugung, wie also schon immer.
Prostitution gab es da ja wohl auch schon, das älteste Gewerbe der Welt.

--

Liebe Grüße
Oliver


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