Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Widerstandsfähigkeit und Diskriminierungen

ray, Friday, 24.09.2010, 05:12 (vor 5591 Tagen) @ wurst

Du sagst also "Selbstbewusste Männer scheinen mit Feminismus weniger
Probleme zu haben." Das bedeutet implizit, dass Feminismus nur ein
Wahrnehmungsproblem und kein reales ist, welches die Lebenswirklichkeit
erheblich tangiert.

Nö, warum? Ist Selbstbewusstsein nur eine Frage der Wahrnehmung? Ich sags mal so, Krankheiten können sehr real sein und ein echtes Problem darstellen. Nur gibt es Menschen, die werden seltener krank und andere, die häufiger angesteckt werden. Und jetzt wird es interessant, warum ist das so? Es sind reale Krankheiten und trotzdem sind manche immuner als andere. Und mein persönlicher Eindruck sagt mir, selbstbewusste Männer scheinen mit dem Feminismus weniger Probleme zu haben.

Meiner Meinung nach eine sehr gewagte Aussage, die einer nüchternen
Überprüfung nicht standhält.

Ich gebe zu, es ist gewagt.

Im übrigen wird dieses Argument gern von
Feministinnen vorgebracht, um Maskulisten abzuwerten. "Seid halt richtige
Männer!" = wagt es ja nicht, uns die Opferrolle streitig zu machen, darauf
haben wir ein Monopol!

Nun, vor kurzem hat ajk genau das vorgebracht, dass es zu wenige Männer, richtige Männer gibt, in der Wirtschaft, in der Politik, überall. Man kann es ja als Hirngespinst abtun oder als Projektion von Feministen, okay. Man muss sich auch nicht damit nicht beschäftigen, wenn man das nicht will.

"Vernichtet" ist üble Rabulistik, da es diverse Zwischentöne gibt.
Diskriminierung ist nicht bloss eingebildet, sie findet je länger
Feminismus wütet, desto mehr statt. Die 30-Manndat-Punkte sollten doch wohl
bekannt sein. Darum geht es und diese Diskriminierung besteht unabhängig
davon, ob jemand selbstbewusst ist oder nicht.

Kein Widerspruch von mir. Nur die Auswirkungen dieser Diskriminierungen scheinen doch recht unterschiedlich zu sein. Im Grunde hat man jetzt zwei Wege (die man auch gemeinsam gehen kann), man macht sich widerstandsfähiger und/oder man reduziert die Diskriminierungen.


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