Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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RAY`s Märchenstunde

wurst, Thursday, 23.09.2010, 19:31 (vor 5591 Tagen)

"Kann aber auch verstehen, wenn Männer verunsichert sind. Und wenn wir Männer alles andere als entscheidungsfreudig sind, schadet das auch der Allgemeinheit. Man mag das jetzt vermutlich nicht gerne hören, aber selbstbewußte Männer scheinen mit dem Feminismus weniger Probleme zu haben. Klar steckt auch der indirekte Vorwurf dahinter, dass man als Mann nicht stark genug ist. Aber wenn man es nüchtern betrachtet, dann ist da auch was dran. Jemand der mit beiden Beinen im Leben steht und weiss was er will, wird er tatsächlich vom Feminismus ausgebremst und vernichtet?"

Du sagst also "Selbstbewusste Männer scheinen mit Feminismus weniger Probleme zu haben." Das bedeutet implizit, dass Feminismus nur ein Wahrnehmungsproblem und kein reales ist, welches die Lebenswirklichkeit erheblich tangiert.
Meiner Meinung nach eine sehr gewagte Aussage, die einer nüchternen Überprüfung nicht standhält. Im übrigen wird dieses Argument gern von Feministinnen vorgebracht, um Maskulisten abzuwerten. "Seid halt richtige Männer!" = wagt es ja nicht, uns die Opferrolle streitig zu machen, darauf haben wir ein Monopol!

"Vernichtet" ist üble Rabulistik, da es diverse Zwischentöne gibt. Diskriminierung ist nicht bloss eingebildet, sie findet je länger Feminismus wütet, desto mehr statt. Die 30-Manndat-Punkte sollten doch wohl bekannt sein. Darum geht es und diese Diskriminierung besteht unabhängig davon, ob jemand selbstbewusst ist oder nicht.


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