Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Zusammenhang

wurst, Thursday, 02.09.2010, 18:13 (vor 5611 Tagen) @ smerf

Solche Dinge sind im Einzelnen vielleicht kleinkarriert, nicht aber wenn
sie systematisch passieren. Ohne diese negative öffentliche Darstellung von
Männern (wäre es ein Artikel über Krieg, wäre wohl ein Mann mit Waffe
abgebildet) wäre es wohl nicht zu den von dir kritisierten gesetzlichen
Ungleichheiten gekommen.

Sehe ich genauso. Man kann das eine nicht vom anderen trennen. Es gibt einen bestimmenden Zeitgeist, aus dem all die Männerdiskriminierung das Reservoir schöpft. Würde nicht das Männliche an sich heute so sehr in Misskredit stehen, dann wären auch solche Losungen wie "wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden" (einer grossen Volkspartei!!) nicht denkbar. Dann würde man auch längst die Wehrpflichtdebatte aus Gendersicht und nicht nur aus Kosten- bzw. Effizienzsicht betrachten. Dann gäbe es auch nicht nur Frauenbeauftragte, sondern auch Männerbeauftragte. Dann würde das Sorgerecht anders geregelt. Dann würde man auch sehen, dass Frauen nicht die Hauptopfer von Gewalt sind. Dann hätte man längst einen Männergesundheitsbericht erstellt. Dann hätte man längst erkannt, dass Männer nicht nur an der Unternehmensspitze dominieren, sondern auch unter der Brücke. Dann würden Frauen für die gleichen Taten nicht milder bestraft als Männer usw. usf.


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