Das wäre ein Thema für Manndat !
Frauen im Vollzug
Freiheitsentzug belastet Frauen in besonderem Maße. Inhaftierte Frauen
werden stärker von ihrem sozialen Umfeld wie Familie oder Nachbarschaft
ausgegrenzt als inhaftierte Männer.
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Die Anstaltsatmosphäre unterscheidet sich vom Männervollzug. Die Hafträume
sind in der Regel wohnlich eingerichtet und penibel sauber, sie lassen ein
starkes Bedürfnis nach Individualität und Geborgenheit erkennen. Im
Frauenvollzug sind körperliche Aggressivität und Rücksichtslosigkeiten die
Ausnahmen, eher herrschen Resignation und Orientierungslosigkeit vor.Frauenkriminalität
Kriminalität und Strafvollzug sind vorrangig Männersache. Obwohl
rund 52% unserer Bevölkerung weiblich sind, erfasst die polizeiliche
Kriminalstatistik lediglich etwa 23% weibliche Tatverdächtige. Der
Anteil der Frauen an den rechtskräftig Verurteilten ist mit 16% noch
geringer. Und schließlich zeigt ein Blick in unsere Gefängnisse: Nur
etwa 5% aller Inhaftierten sind Frauen. Niedersachsen hat rund 7000
Haftplätze für männliche und 344 Haftplätze für weibliche Gefangene.
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Frauen neigen aufgrund ihrer sozialen Lerngeschichte mehr als Männer dazu,
ihre Konflikte nach innen gerichtet und passiv zu bewältigen.
Aha. Darum bringen sich auch drei mal mehr Männer um.
Alkohol und
Drogenabhängigkeit, Suizidversuche, Depressionen, psychosomatische und
neurologische Krankheiten sind Symptome und Anzeichen hiefür. Seltener
fallen Frauen aus ihrer Rolle und werden straffällig.Drogenprobleme im Frauenvollzug
Kennzeichnend für über 50% der inhaftierten Frauen ist ein langjähriger
polytoxikomaner Drogenkonsum vor dem Hintergrund massiver Defizite der
Persönlichkeitsentwicklung und des Ausbildungsstandes und z. T. erheblicher
Therapie- und Vollzugserfahrungen.
Die restriktive Handhabung von Vollzugslockerungen und intensive
Kontrollen werden von einem breitgefächerten Suchtkrankenhilfeangebot
ergänzt, welches seine Schwerpunkte in den Bereichen abstinenzorientierter
Therapievermittlung und Substitution setzt.
Eine Vernetzung mit den Arbeits- und Freizeitangeboten der Anstalt
ist wichtig wie auch die mittelfristige Ergänzung durch bessere
diagnostische Möglichkeiten, intensivere Schulung der Bediensteten,
sozialtherapeutisch ausgerichtete Maßnahmen und die Heroinverschreibung an
Schwerstdrogenabhängige.
Zum Teil langjährige Haftstrafen sind die Folge.
Änderungen des Strafvollzugsgesetzes in den letzten Jahren und das am 1.
Januar 2008 in Kraft getretene Niedersächsische Justizvollzugsgesetz sehen
vor, dass Inhaftierte, die wegen Delikten nach bestimmten Paragraphen
des Strafgesetzbuches verurteilt sind, bei entsprechender Indikation in
eine Sozialtherapeutische Einrichtung zu verlegen sind.
Dabei handelt es sich in erster Linie um Straftaten gegen die sexuelle
Selbstbestimmung, Verbrechen gegen das Leben, Straftaten gegen die
körperliche Unversehrtheit und die persönliche Freiheit sowie schwerer
Raub.
Darüber hinaus können sich Inhaftierte, die wegen anderer Delikte
verurteilt sind, bei entsprechender Indikation einer vorliegenden
Behandlungsbedürftigkeit um einen Therapieplatz in Alfeld bewerben.
Die JVA für Frauen hat mit der Sozialtherapeutischen Abteilung in Alfeld
die gesetzlich notwendige und vollzuglich sinnvolle Erweiterung ihres
Resozialisierungs- und Behandlungsangebotes für inhaftierte und
straffällige Frauen.Gedanken zum Frauenvollzug in Niedersachsen
Frauenvollzug kann Frauen nur dann gerecht werden, wenn er sich nicht
an Männern orientiert. Frauen sind als Inhaftierte im Vergleich zu
Männern unterrepräsentiert. Ihr Anteil in deutschen Gefängnissen beträgt
nur knapp 5 %. Frauenvollzug in Deutschland findet deshalb weitestgehend
als Anhängsel in Form von untergeordneten Abteilungen größerer
Männeranstalten statt.
Auffallend sind die Unterschiede der Delikte zwischen in Haft befindlichen
Frauen und Männern;
so ist der Anteil an Gewaltdelikten bei Frauen gering und Delikte gegen
die sexuelle Selbstbestim-
mung können eher ausgeblendet werden. Dagegen ist jede 3. Frau in ihrem
Leben bereits Opfer von Gewalt gewesen. Der Anteil von
Suchtmittelkranken ist wesentlich erhöht im Vergleich zu Männern.
Frauen im Vollzug haben ein höheres Maß an Strafempfindlichkeit, sie
leiden stärker an der Trennung von Familie und Kindern.
Im Vollzug allgemein stellen Frauen allerdings ein deutlich geringeres
Sicherheitsrisiko dar; spektakuläre Vorkommnisse sind eher die Ausnahme.
Um dem Anderssein des Frauenvollzugs gerecht zu werden, ist es wichtig,
ihn räumlich und organisatorisch von Anstalten für Männer getrennt und
unabhängig unterzubringen.
Es war im Jahre 1991 eine wichtige und richtige Entscheidung, die
strukturelle Benachteiligung des Frauenvollzuges in Niedersachsen
durch die Verselbständigung der Frauenabteilung zur Justizvollzugsanstalt
für Frauen zu beenden.Die Justizvollzugsanstalt für Frauen in Vechta berichtet:
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Frauen
im Vollzug
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Gedanken
zum Frauenvollzug in NiedersachsenFazit:
1. Eigentlich sind nur Männer Straftäter
2. Sollte doch einmal eine Frau straffällig werden, war doch ein Mann
schuld (beispielsweise der Vater)
3. Frauen sind die besseren Straftäterinnen (stehlen und morden spontan)
4. Für Frauen, die ihre Kinder vergewaltigen oder in Blumentöpfen
eintöpfen, sind besondere Therapiemöglichkeiten zu schaffen.
5. Gleichheit vor dem Gesetz ist natürlich nur gewährleistet, wenn sich
Frauenvollzug nicht an Männern orientiert.
6. Die Täterin ist das eigentliche Opfer (... jede 3. Frau ...)
7. Und überhaupt sind Frauen benachteiligt.Noch Fragen?
Diese skandalöse Ungleichbehandlung von Inhaftierten wäre jedenfalls ein Thema, das Manndat anständig aufgreifen sollte.
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gesamter Thread:
- Kriminelle Frauen werden therapiert -
Mus Lim,
02.09.2010, 11:56
- Kommentar von Nihilator dazu - Mus Lim, 02.09.2010, 12:21
- Das wäre ein Thema für Manndat ! - Dampflok, 02.09.2010, 12:42
- Kriminelle Frauen werden therapiert - Wolfgang A. Gogolin, 02.09.2010, 13:11
- Älterer Thread dazu - Mus Lim, 02.09.2010, 13:34
- Kriminelle Frauen werden therapiert - Horsti, 02.09.2010, 14:33