Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Treibjagd beginnt wieder, wie bei Eva Herman

Mus Lim ⌂, Tuesday, 31.08.2010, 22:31 (vor 5613 Tagen) @ Leser_nicht_eingeloggt

Und ja, ich kenne das Buch nicht - aber Einzelzitate dort heraus zu
picken, um moralische Bonuspunkte einheimsen wollen, erinnert an die
Taktik, die man aus feministischen Kreisen kennt.

Was auch immer Sarrazin geschrieben hat - einen Diskurs damit erkenne ich
nicht. Die Hexerverbrennung allerdings schon.

Die Treibjagd beginnt wieder, Parallelen zu Eva Herman sind augenfällig.
"Diskursverhinderer Deutschlands, vereinigt Euch!"

egon sunsamu, 30.08.2010 - 10:23:21 Uhr:
"Beim Lesen mancher Kommentare wächst meine Erkenntnis: Demokratie ist, wenn von der Zentralmeinung abweichende Äusserungen (selbst wenn sie belegbar und wahr sind) von allen Gutmenschen gemeinschaftlich bekämpft werden. Äusserst bedenklich finde die Tatsache, dass genau diejenigen am lautesten gegen Sarrazin wettern, die die angesprochenen Missstände zu verantworten haben. Bei Adolf hat das Desaster auch mit der Verfolgung Andersdenkender begonnen ..."
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:umstrittener-bundesbanker-sarrazin-muss-weg/50161675.html

Wolfgang Kullmann:
"Zu 'Der Provokateur': Die Kritiker Sarrazins gehen immer nach dem gleichen Schema vor: Seine Äußerungen sind Vorurteile und zu pauschal. Wenn dann die leider verstorbene Berliner Strafrichterin Kirsten Heisig konkrete Fälle nachweist, dann sind das ja 'nur Einzelfälle'. Wenn sich die beiden früheren 'Volksparteien' CDU und SPD dieses Themas nicht massiv annehmen, dann sind sie wirklich die längste Zeit Volksparteien gewesen."

Zu «Der Provokateur>: Mit dem von Sarrazin gewählten Themenkreis und seinen Ansichten, liegt er stets richtig.

Friedrich Müller:
"Ein wenig populistisch – sicher, aber nur so wird er nicht überhört. Gerade seine Kritiker sind meist selbst die größten Populisten und haben vermutlich Angst, dass man nicht Ihnen und ihrem Gewäsch, sondern eher Sarrazin zuhört. Nur so ist es zu erklären, wenn der SPD-Vorsitzende Gabriel Sarrazin den Parteiaustritt nahelegt. Man kann nur hoffen, das der öffentlichen Meinung ein Sarrazin mit klaren Worten noch lange erhalten bleibt. Wir brauchen solche Leute!"
http://www.fnp.de/fnp/interaktiv/leserbriefe/volksparteien-nehmen-das-thema-nicht-auf_rmn01.c.8107921.de.html

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