Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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"Deutscher Exorzismus am Beispiel Sarrazin"

Leser_nicht_eingeloggt, Tuesday, 31.08.2010, 04:59 (vor 5614 Tagen)

so titelt die "Welt" in der aktuellen Online-Ausgabe.

Der eigentliche Schaden der Sarrazin-Debatte ist, dass die Bürger das Gefühl bekommen, die Politik wolle gar nicht über Integration reden.

Von Clemens Wergin

Wenn eine deutsche Debatte bei „jüdischen Genen“ angekommen ist, dann weiß man, dass sie unrettbar verloren ist. Thilo Sarrazin wollte mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ die Fehler der deutschen Einwanderungs- und Sozialpolitik ins Bewusstsein rücken. Inzwischen wird aber weniger über die von ihm präsentierten Fakten gestritten, sondern über Sarrazin selbst.

Ja, so kommt es mir auch vor. Hier der ganze Artikel:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article9293817/Deutscher-Exorzismus-am-Beispiel-Sarrazin.html

Und so verstärkt sich bei vielen der Eindruck, die Politik wolle diese Probleme gar nicht ernsthaft angehen. Das ist der eigentliche Schaden der Sarrazin-Debatte.

Wann wollten Politiker schon mal über Probleme reden - außer diese schön zu parlieren?! So haben wir es im Familienrecht, bei der Sozialgesetzgebung, usw. Eine endlos lange Liste mittlerweile ...

Und ja, ich kenne das Buch nicht - aber Einzelzitate dort heraus zu picken, um moralische Bonuspunkte einheimsen wollen, erinnert an die Taktik, die man aus feministischen Kreisen kennt.

Was auch immer Sarrazin geschrieben hat - einen Diskurs damit erkenne ich nicht. Die Hexerverbrennung allerdings schon.

Nachdenklich,
Leser


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