Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Provokation und Polemik

ray, Tuesday, 24.08.2010, 22:54 (vor 5620 Tagen) @ kritische Frauenforschung

Man könnte ja zum Beispiel mal wenn grade Frauenbadetag in irgend nem
Schwimmbad ist ne Demo machen,bei der die männlichen Teilnehmer Shirts
mit Aufschriften wie "Ich bin kein Vergewaltiger" "Ich bin kein Sexist"
o.änl.tragen,und die weiblichen Teilnehmer entsprechende Shirts auf denen
steht "mein Kumpel ist kein Vergewaltiger","mein Kumpel ist kein Sexist"
oder ähnliches....

Finde ich 'ne gute Idee. Gehört natürlich Mut dazu.

Sicherlich gäbe es da noch viel mehr was man in der Richtung (gemäß dem
Fall dass sich genügend Aktivisten finden)tun könnte. vielleicht ist
manchmal wirklich ein bisschen Provokation und Polemik nötig, um die Leute
aufzurütteln(wobei seriöse Afklärungsarbeit natürlich auch sehr wichtig ist!)....

Ja, wenn etwas seriöses dahintersteht, dann ist "klappern" schon okay. Nur ich finde man kann mit übertriebener Provokation und Polemik mehr Leute verscheuchen, als für sich gewinnen. Am Ende schadet es mehr als es nützt. Mal ein Beispiel, was auch durch die Medien ging. Vor einigen Jahren wollte ein Tierschutzverein die schlechten Zustände beim Transport von Schweinen zum Schlachthaus anprangern. Man hat auf einem Plakat sowohl diesen Tiertransport gezeigt und daneben Menschen beim Abtransport in Zugwaggons ins KZ. Diese Gleichsetzung war natürlich super provokativ und alles andere als angemessen. Mich hat es ziemlich abgeschreckt. Ich bin jetzt kein Tierschützer, aber finde, dass man auf unnötige Tierversuche verzichten sollte. Aber diese Art der "Werbung" regt einen nicht dazu an, Tierschützer zu werden.


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