Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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die gibts, aber zu selten

weingeist, Tuesday, 24.08.2010, 14:14 (vor 5621 Tagen) @ ray

MANNdat mach so was, allerdings nur zu sehr ausgewählten Anlässen. Der Grund ist platt gesagt Personalmangel.

Es scheint Hemmungen zu geben, auf eine Not aufmerksam zu machen, von der man selbst betroffen ist. Der Verlust meiner Kinder betrifft mich viel konkreter als ein Bahnhofsneubau.

Es scheint unter Männern Hemmungen zu geben, sich selbst als Opfer zu sehen oder darzustellen.

Es scheint unter Männern als etwas Zwielichtiges zu gelten, für die eigene Sache einzutreten, so lange es noch andere gibt, denen man helfen müsste.

Es scheint unter Männern sehr schwierig zu sein, in Bezug auf Frauen die gegenseitige Konkurrenz aufzugeben und sich für die eigene Sache zusammen zu tun.

Auch die Gesellschaft macht es einem nicht leicht. Ein Mann, der für eine afghanische Frau stirbt, gilt als Held. Ein Mann, der sich für seine eigenen Kinder auf den Marktplatz stellt, gilt als Waschlappen. Die Emanzipation hat schlicht nicht stattgefunden, gerade der Feminismus bedient mit größter Penetranz und Medien-, Militär- und Milliardenmacht die alten Rollenbilder, und wir Männer (ich spreche da gerade vor allem von mir selbst) haben nicht die Eier, aus diesen auszubrechen.

Drum gibt es im Jahr vielleicht 20 männerpolitische Stände, und nicht 20000.


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