Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Mal ganz offen und ehrlich...

Gismatis, Basel, Saturday, 07.08.2010, 20:38 (vor 5637 Tagen) @ Ein Mann

Da die Ehe in unserem Kulturkreis aktuell sowieso total entwertet worden
ist, speilt dieser Mummenschanz auch keine Rolle mehr.

Ich hätte es jetzt zwar nicht so formuliert, aber dass die Ehe heute ihre automatische Verknüpfung mit der Fortpfanzung verloren hat, dürfte den Boden geebnet haben für die Einführung der gleichgeschlechtlichen Ehe. Insofern stellt sich die Frage, wozu es die Ehe überhaupt noch braucht, wenn auch viele heterosexuelle Paare, auch wenn sie Kinder bekommen, nicht heiraten.

Was Erwachsene privat im gegenseitigen Einverständnis so treiben ist deren
Sache, was aber an vielen homosexuellen Menschen nervt, ist ihr überhöhtes
Sendungsbewustsein, was sich für eine große Mehrheit aller Menschen darin
negativ äußert, dass sie aus ihrer sexuellen Orientierung ein komplettes
Weltbild basteln und dieses dann auch noch als das bessere dieser Mehrheit
überstülpen wollen.

Wer zum Beispiel?

Es ist an der zeit Homosexualität wieder als das anzunehmen, was sie ist,
eine erhebliche i.d.R. nicht heilbare neurotische Persönlichkeitsstörung,

Tatsächlich weiß man es nicht. Meinetwegen ist es eine "Störung", dann ist aber auch Linkshändigkeit eine "Störung".

die allerdings in Bahnen gelenkt Gesellschaftlich tragbar, aber in keiner
Weise erstrebenswert ist.

"Erstrebenswert" ist hier ein unpassender Ausdruck, denn das beinhaltet eine Wahlmöglichkeit, die man meistens nicht hat. Nur Bisexuelle können theoretisch wählen. Entscheidend ist doch, ob man Kinder will oder nicht. Wenn man welche will, ist es für einen Bisexuellen sicher ratsam, sich einen gegengeschlechtlichen Partner zu suchen. Wenn man keine will, ist es aber egal.

Und bevor jetzt gleich irgendeine Drecksschleuder mit dem Begriff der
"Homophobie" nach mir schmeißt, bitte erst darüber kundig machen, was eine
"Phobie" überhaupt ist.

Genau aus diesem Grund lehne ich den Ausdruck Homophobie ab. Denn gemeint ist keine Angststörung, wie bei anderen Phobien, sondern Homosexuellenfeindlichkeit.

--
www.subitas.ch


gesamter Thread:

 

powered by my little forum