Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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MedienHype um das Sorgerecht! Und was ist mit dem Umgang?

Referatsleiter 408, Friday, 06.08.2010, 13:48 (vor 5638 Tagen)

Derzeit wird in Sachen "Sorgerecht" für Väter in den Medien ja heftigst diskutiert. Im BGB ist ja die "elterliche Sorge" Lala-juristisch verankert. Im Rahmen der mich betreffenden "Familienstreitigkeiten" führt das Jugendamt und die AnwältIn der PAS-Mutter gebetsmühlenartig an, dass "wir" die "gemeinsame elterliche Sorge" ausüben. Das mag ja sein, es klingt auch gut, aber es hat nicht dazu geführt, dass ich auch nur eine Stunde Umgang, die über den Mindestumgang hinausgeht, von der Exe "gewährt" bekomme.

Laut Jugendamt und Amt für Familienförderung haben Umgang und Unterhaltszahlungen an die KM nichts miteinander zu tun. Das Amt für Familienförderung verdrängte mich ungefragt als biologischen Vater und nahm die Rechte meines Kindes auf Unterhalt war, obwohl ich jederzeit gegenüber meinem Kind dazu bereit war und bin. Ich bin sein Vater und ich will mich um mein Kind kümmern, darf es aber nicht, weil es vor mir durch diese Ämter weggesperrt wird und diese zeitgleich aber dafür von mir Geld abgepressen. Völliger Irrsinn!

Was jetzt so durch die Medien geistert vom "gemeinsamen Sorgerecht" ist doch aus meiner Sicht die blanke Vernebelung, denn es führt doch nicht automatisch dazu, dass der bisher jahrzehntelang diskriminierte Vater überhaupt, geschweige mehr Umgang mit seinem Kind dadurch bekommt. Was nützt ihm denn das gemeinsame Sorgerecht, wenn die Exe den Umgang mit allen staatlichen Hilfen weiterhin erfolgreich boykottieren kann. Dieser Sachverhalt sollte aus meiner Sicht mal aufgeklärt werden. Väter wollen Umgang/Kontakt mit ihren Kindern haben, nur so kann überhaupt eine Vater-Kind-Bindung aufgebaut werden, die Kinder in ihrer späteren Entwicklung dringend benötigen. Von dieser Problematik "Umgang" redet momentan überhaupt keiner. Ich persönlich pfeife auf das "gemeinsame Sorgerecht", wenn meine Exe dazu verpflichtet wird, regelmäßigen und gleichberechtigten Umgang zu garantieren. Der Kontakt zu meinem Kind, ihm in jeder erdenklichen Form helfen zu können, ist mir sehr wichtig.

Sehe ich da irgendwas in der Gesamtsache falsch? Wollen die uns hier wieder bloss an der Nase herumführen und den Blick vernebeln?


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