Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Initiative von Gates und Buffett - 40 Superreiche spenden Hälfte ihres Vermögens

herdplatte, Thursday, 05.08.2010, 19:39 (vor 5639 Tagen) @ Imageberater

Das ist aber nicht gefordert. 0.50 % pro Monat sind optimal.


Lassen wir es so stehen.

0,5 % pro Monat oder 6 % pro Jahr dürften angesichts von Grenzsteuersätzen
von 42 % eine Marginalie darstellen.

Verstehst du, das findet bereits statt, nur mit viel höheren Sätzen für
diejenigen, die überhaupt ein Einkommen haben und zum Nulltarif für
diejenigen, die keines haben.

Die 0.5 % zielen nicht auf das Einkommen ab, sondern auf den Geld-Besitz. Das Eine ist die Flußgröße (Einkommen pro Zeiteinheit Jahr), das Andere ist die Bestandsgröße.

Wenn ein Mensch einen sehr hohen Geld-Besitz hat, ist er reich.
Wenn ein Mensch ein sehr hohes Einkommen in einem Jahr hatte, dann hatte er Erfolg. Im nächsten Jahr kann es schon ganz anders sein.

Bei Inaktivität ist der Reiche am Ende des nächsten Jahres immer noch reich.
Bei Inaktivität hatte der Andere am Ende des nächsten Jahres ein erfolgloses Jahr.

Es geht um die Aufhebung bzw. Abschwächung dieser "Verklumpungen" im Geld-Besitz in den Händen weniger Reicher. Hin zu den weniger Reichen. Nur so kann - und wird - eine Wirtschaft prosperieren. Ich bin mir sicher, daß Billie und seine Freunde das erkannt haben. Sie spenden nicht (nur) aus Gnade und weil sie so liebe Menschen sind den Bedürftigen, sondern weil die Bedürftigen dann wieder Kaufkraft haben und dies letzten Endes auch den Spendern (Industrie, Software, Handel etc.) wieder zugute kommt.

Eine Wirtschaftsform, in der das 90% / 10% - Verhältnis gegen 99% / 1% geht, wird zum Erliegen kommen, weil das Geld dann nur noch bei den 1% ist, bei denen kein Bedarf mehr besteht. Und es wird für das 1% u. U. dann auch bedrohlich..


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