Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Widerstand gegen "Sorgerechts-Automatismus" für Väter

Femi Nostra, Thursday, 05.08.2010, 14:41 (vor 5639 Tagen) @ Gobelin

Sie fürchtet, dass eine solche Regelung zu einem Anstieg
von Sorgerechtsstreitigkeiten vor Gericht führen wird, der die Kinder
zusätzlich belastet.

Dann verzichten wir auch auf Unterhaltsstreitigkeiten vor Gericht. Das belastet die Kinder nämlich auch. Aber da gilt dieses Totschlagsargument natürlich nicht. Und wenn jahrelang von mütterlicher Seite aus geklagt werden sollte.

Der VaMV fordert deshalb die Aufnahme eines
"Kriterienkatalogs" in das neue Gesetz: Bevor ledige Väter das Sorgerecht
erhalten, sollen sie erst NACHWEISEN MÜSSEN, dass sie regelmäßig Unterhalt
zahlen, Verantwortung für das Kind übernehmen und zu diesem bereits eine
Bindung aufgebaut haben!!!

Wie soll man nachweisen, dass die Bindung da ist? Wieso gilt das nur in Richtung Vater? Wieso muss die vielleicht komplett versiffte Mutter grundsätzlich hier nichts nachweisen? Wieso kann nicht auch der Mann grundsätzlich dem gemeinsamen Sorgerecht widersprechen und die Mutter es dann auf Antrag bekommen? Wieso geht das alles also wieder mal nur in eine Richtung?

Und wie ich schon schrieb: sie zäumen das Pferd von hinten auf. Nachgewiesen werden muss vom Grundsatz her erst mal gar nichts, das gemeinsame Sorgerecht ist erst mal die Regel, alles andere gefälligst die Ausnahme.

Klagt sie kaputt, das Nazipack des 21. Jahrhunderts.

Wir sollten an diesen Thematiken interessierte Anwälte in einer Art Pool organisieren, so dass wir schnell und effizient mit entsprechender juristischer Munition im Koffer zum EuGh gehen können. Das scheint die momentan vernünftigste Institution zu sein.


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