Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Neues aus der Matriachiats-Forschung

Leser_nicht_eingeloggt, Sunday, 25.07.2010, 20:34 (vor 5649 Tagen)

Heute

Erkenntnisse einer fünfachen Mutti:

"... Nun weiß man aber aus der Matriarchatsforschung – es gibt ja auch heute noch matriarchal organisierte ethnische Minderheiten – dass das alles überhaupt kein Problem sein müsste, dazu wird es erst innerhalb patriarchaler Gesellschaftsstrukturen, beim Zusammenleben mit dem biologischen Vater der Kinder, bzw. dem Sexualpartner und Kindern innerhalb einer Familie. Sicher, viele kriegen irgendwie die Kurve, „raufen sich zusammen“, auch in meiner Beziehung zum Vater meiner Kinder hat trotz vieler Auseinandersetzungen immer wieder das Verbindende das Trennende überwogen (und klar, man „bemüht“ sich mehr, wenn man Kinder hat), Tatsache ist aber, dass diese Form des Zusammenlebens nicht optimal ist, all der Terror bei Trennungen und Scheidungen spricht ja Bände. Da ist viel zu viel emotionaler Sprengstoff mit eingebunden.

Doch was hindert uns eigentlich daran, andere Modelle zu leben? Warum schließen sich Frauen nicht zu modernen matriarchalen Kleinstrukturen zusammen, ziehen ihre Kinder gemeinsam groß, (es dürften ja auch gerne ein paar Männer in dieser Lebens- bzw. Wohngemeinschaft dabei sein, die auch die Rollen „sozialer Väter“ übernehmen könnten, was im Matriarchat die biologischen Brüder der Mütter machen…), leben aber ihre sexuellen bzw. Liebesbeziehungen außer Haus? Natürlich gibt es Menschen, die so leben, aber als gesamtgesellschaftliches oder zumindest überwiegendes Lebensmodell können es sich doch die wenigsten vorstellen. Warum?? Weil wir so sehr im patriarchalen Paradigma gefangen sind und dem zutiefst patriarchalen Mythos von der (ewigen) Liebe zwischen Frau und Mann, die durch Familiengründung „gekrönt“ wird, aufsitzen. Auch wenn wir es niemals zugeben, die meisten von uns streben danach, es innerhalb dieser Strukturen und gemäß dieses Modells zu „schaffen“, auch wenn es manchmal fast übermenschliche Kräfte kostet. ..."

Ja, genau. Ihr bildet ein (fremdfinanziertes) Kollektiv mit "sozialen Vätern" und vögelt in der Weltgeschichte herum, um euch dann im gemeinsamen Haus mit über die "Erzeuger" (ein an Widerlichkeit nicht zu überbietendes Wort) auszulassen, weil die sich ja nicht um die Kinder kümmern und gleichzeitig lästert ihr eine Runde über die schwanzgesteuerten, mit denen ihr euch vergnügt. Finanziert wird das ganze natürlich nicht durch eigene Arbeit - wozu auch, die Gesetze geben es ja her.

Ich fasse es langsam nicht mehr!

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