Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Verwöhnte Kinder, denen man nichts recht machen kann?

Narrowitsch, Berlin, Wednesday, 21.07.2010, 14:13 (vor 5654 Tagen) @ Mus Lim

Doch kaum schickt sich eine Ministerin an, diese Überlegungen

aufzunehmen

und ihnen Taten folgen zulassen, schon melden sich "Männerbewegte" ,

denen

das nun auch wieder nicht recht ist. Klagend und jammernd und auf
Zwangswehrpflichten verweisend, demonstrieren sie Verhaltensweisen, wie

man sie gut bei kleinen verwöhnten Kindern, besonders Mädchen

beobachten

kann: Der Erfüllung eines Wunsches oder einer begründeten Forderung

folgt

Unzufriedenheit, niemand kann es ihnen recht machen.

Ich habe mir erlaubt einen, komplexen Sachverhalt von mehreren Seiten her zu beleuchten, dazu brauch ich meist mehr als 5 Zeilen. Freilich weiß ich nicht ob der eine oder andere da überfordert ist.

Mmmh, wenn ich nicht die Handlungsdirektiven des Ministeriums für alle
außer Männer kennen würde (Dschender Mäinstiem), dann würde ich mich
vielleicht freuen.

Der Gender- Unfug ist Dogma für alles staatliche Handeln, aber er bietet durchaus Spielräume jenseits des Vollzugs feministischer Forderungsspiralen. Frau oder man muss nur wollen.

Aber mich beschleicht das dumme Gefühl, dass keine Männer gewünscht
werden, sondern Lila Pudel und dressierte Fiffis.
Das können Männer nun wirklich nicht wollen ...

Ich halte es bei politischen Handlungen nicht so sehr mit Gefühlen, die überlasse ich Frauen- und Männerforschern, Soziologen und allen, die den Gefühlen mehr trauen, als den Tatsachen oder der Vernunft. Ich weiß nicht, ob Du den ganzen Beitrag gelesen hast, bevor Du Deinem Abwehrgefühl die Tastatur überlassen hast.Ich schrieb nämlich völlig emotionslos:

Denn eines dürfte jedem hier klar sein: Sickern die Weichgespülten rot-
grünen per Förderung ins Bildungswesen ein, jene die mit Manifesten zur
Abschaffen des Männlichen wedeln, ist nichts gewonnen, sondern alles noch
schlimmer.

Ich sehe also sehr wohl das vielfältige Instrumentarium, mit dem femokratische Bürokratien und ähnliche Zusammenrottungen jeden vernünftigen Denkansatz zu unterlaufen sich angewöhnt haben; an der Richtigkeit eines Grundgedanken ändert das nichts.

Ich halte es übrigens nicht einmal für ausgeschlossen, dass das Feminat beabsichtigt Schröder zu benutzen, um sein altes Ziel durch die Hintertür "Männer als Erzieher" salonfähig zu machen, nämlich Männer auf Positionen zu schieben , zu verpflichten auf denen sie sich lächerlich machen müssen, so sie dort nicht als Männerhandeln dürfen. Aufbrechen von alten Rollenmustern nennt man das.

Nochmals für alle die nicht verstehen wollen: Nicht die Absicht Männern Zutritt auf "weibliche" Territorien nicht mehr zu vergällen, bedarf refelexartiger Abwehr, sondern die Machenschaften, die solches Tun in eine feministisch genehme Richtung leiten wollen.

Davon ist bislang bei der Schrödern nichts zu bemerken und solange davon nichts zu bemerken ist, bleiben in meinen Augen Abwehrreflexe Kinderkacke.

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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