weibische Jammerlappen - auch hier?
Manchmal frage ich mich schon, ob sich weibische Jammerlappen unter irreführenden Nicks ins Forum schmuggeln.
Seit Jahrzehnten beklagen Männeraktivisten unterschiedlichster Couleur die verderbliche Abwesenheit männlicher Bezugspersonen in Familie und Bildungseinrichtungen.
Doch kaum schickt sich eine Ministerin an, diese Überlegungen aufzunehmen und ihnen Taten folgen zulassen, schon melden sich "Männerbewegte" , denen das nun auch wieder nicht recht ist. Klagend und jammernd und auf Zwangswehrpflichten verweisend, demonstrieren sie Verhaltensweisen, wie man sie gut bei kleinen verwöhnten Kindern, besonders Mädchen beobachten kann: Der Erfüllung eines Wunsches oder einer begründeten Forderung folgt Unzufriedenheit, niemand kann es ihnen recht machen, immer gibt es etwas Anderes, Besseres. Dass der Erfüllung eines Wunsches oder einer Forderung Anerkennung folgen könnte, befindet sich außerhalb ihres Vorstellungsvermögens. Und wie die Blagen, so die Femis. Und nun auch die sogenannten Mascus?
Ob es Einzelnen passt oder nicht, Schröder beschreitet Wege, über die bei ihren layenhaften Vorgängerinnen und Vorgängern die ewige Verdammnis wegen Lockungen des patriarchalen Satans ausgesprochen ward; Männerüberlegungen, die sich nicht auf vorgezeichneten und erlaubten Pudelpfaden bewegten, gehörten bislang nach politisch korrekter Auffassung zweifelsfrei ins feministische Fegefeuer. Allein die Überlegung, eine (ur)alte Forderung gewisser Männer könnte auf guten gründen stehen, kommt einer kleinen Revolution gleich. Sie noch kleiner reden, als sie ist, halte ich für unredlich.
Nun muss natürlich niemand vor Begeisterung in Ohnmacht fallen, wenn eine Ministerin nahe Liegendes nicht nur zur Kenntnis nimmt, sondern womöglich auch noch in Politik umsetzt. Was Köhler- Schröder vorführt, ist vermutlich der Spagat zwischen Forderungen des feministisch durchseuchten Beamtenapparats in ihrem Hause, eigenen Vorstellungen und der Einsicht in Realitäten. Insofern erwarte ich keinen großen Sprung nach vorn, es wäre wohl zuviel verlangt.
Doch anstatt die Werbung um Kindergärtner im Zusammenhang mit der - eh zunehmend wackelnden- Wehrpflicht zu bringen, plädiere ich für eine genaue Beobachtung, wie und ob sich im weiblich dominierten Erziehungssektoren die bekundeten Absichten umsetzen lassen. Denn eines ist auch gewiss, was Schröder in Gang setzen will, bleibt halbherzig. So richtig die Umschulung auf Erzieher auch sein mag, viel wichtiger ist es, junge Männer wieder zu gewinnen, die sich bereit zeigen, für Kinder zu arbeiten und zwar aus innerer Berufung. Ich sage "wieder", weil das feminisierte Erziehungswesen im engen Zusammenhang mit der Frauenbewegung steht. Vor dem Auftauchen von Frauenrechtlerinnen und Femis hatten auch in der Kinder - Erziehung Männer die Nase vorn, mindestens aber einiges zu sagen, bei den Jungen sowieso. Bei den Rittersleut war es so, später übernahmen Gelehrte den Hausunterricht bei den Vermögenden und bei Ärmeren waren es Schulmeister und Kantoren. Allesamt geachtet. Mann lese in den Biografien europäischer Geistesgrößen nach, wieviele sich als Lehrer verdingten (vedingen mussten). Und dann: Fröbel und Pestalozzi - kennt jemand vergleichbare Erzieherinnen/ Erziehungswissenschaftlerinnen?
Es geht also um nichts anderes, als ein männliches Betätigungsfeld Männern wieder zu gewinnen, ihnen klar zu machen, dass ein wichtiger Berufssektor längst weiblicher Besatzungmacht untersteht, und zwar ohne je auf ernstlichen männlichen Widerstand gestoßen zu sein.
Die Betonung liegt auf "männlich".. Denn eines dürfte jedem hier klar sein: Sickern die Weichgespülten rot-grünen pe Förderung ins Bildungswesen ein, jene die mit Manifesten zur Abschaffen des Männlichen wedeln, ist nichts gewonnen, sondern alles noch schlimmer.
Ob die Umschulung Arbeitsloser da der richtige Weg ist, weiß ich nicht, aber einen Versuch ist es wert. Dennoch er ist mit Argusaugen zu beobachten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass feministisch infizierte Kindergärten und Grundschulen, besonders ihre Powerleitungen, Männer als "Hilfskräfte" betrachten könnten, mit denen nach Belieben zu verfahren sei: Wasserhähne reparieren, den Spaßmacher geben, Aufsichten übernehmen , wenn Frauen meinen, nach hause eilen zu müssen, ansonsten Pipi Langstrumpf vorlesen und nach weiblicher Pfeife tanzen.
Für subalterne HIWIs braucht es kein Männer. Männer braucht es, um alte Sagen wieder zu Ehren kommen lassen, für die Leitung von Kämpfen, in denen es Sieger und Verlierer gibt und nach denen Verlieren den Kopf nicht senken müssen, vor allem braucht es Männer, die Jungen vermitteln, dass es keine Krankheit ist, anders zu sein als Mädchen. Und natürlich für noch vieles andere mehr.
Freilich, Frau Ministerin muss klar gemacht werden, wie es sich mit falschen Missbrauchsvorwürfen verhält, vielleicht sprechen Tatsachen schnell für sich.
Und ob die Vorstöße unserer Frau Schröder allein lauteren Motiven entsprießen, mag auch auf einem anderen Blatt stehen. Aber letztlich ist das unerheblich, wichtiger ist der Beginn einer Wende.
Deshalb, statt weibischen Gewäschs - ist Farbe bekennen angesagt. Wollen wir, dass sich die Dinge ändern, oder wollen wir uns im Klagen einrichten?
Ich jedenfalls freue mich auf Kerle in Kindergärten.
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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-
Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.
gesamter Thread:
- BMFSFJ: "Die Zeit, in der Gleichstellungspolitik einseitig auf Frauen und Mädchen ... -
"Die Welt",
20.07.2010, 16:05
- BMFSFJ: "Die Zeit, in der Gleichstellungspolitik einseitig auf Frauen und Mädchen ... -
Wolfgang A. Gogolin,
20.07.2010, 16:36
- BMFSFJ: "Die Zeit, in der Gleichstellungspolitik einseitig auf Frauen und Mädchen ... - Gästin, 20.07.2010, 17:42
- Schon genial, erst ein Problem schaffen -
ajk,
20.07.2010, 17:47
- Schon genial, erst ein Problem schaffen -
Dampflok,
20.07.2010, 19:20
- Schon genial, erst ein Problem schaffen -
satyr,
20.07.2010, 20:41
- Schon genial, erst ein Problem schaffen - Leser, 20.07.2010, 21:35
- Schon genial, erst ein Problem schaffen -
satyr,
20.07.2010, 20:41
- Schon genial, erst ein Problem schaffen -
Dampflok,
20.07.2010, 19:20
- Schröder zum Feminismus auf NTV - Der Beginn einer Zeitenwende? - Leser_nicht_eingeloggt, 20.07.2010, 18:28
- weibische Jammerlappen - auch hier? -
Narrowitsch,
20.07.2010, 22:15
- weibische Jammerlappen - auch hier? Will ich nicht hoffen Narrowitsch - Leser_nicht_eingeloggt, 20.07.2010, 23:00
- weibische Jammerlappen - auch hier? - Wolfgang A. Gogolin, 21.07.2010, 02:40
- Verwöhnte Kinder, denen man nichts recht machen kann? -
Mus Lim,
21.07.2010, 05:30
- Verwöhnte Kinder, denen man nichts recht machen kann? -
Narrowitsch,
21.07.2010, 14:13
- Gefühlen trauen -
Mus Lim,
21.07.2010, 19:12
- Gefühlen trauen -
Narrowitsch,
21.07.2010, 20:21
- Gefühlen trauen -
Goofos,
21.07.2010, 21:37
- Mein Gott, irgendwo und -wie muss doch mal ein Anfang gemacht werden! -
Leser,
21.07.2010, 22:44
- Deutsche Knittrigkeit -
Mus Lim,
21.07.2010, 23:02
- Deutsche Knittrigkeit -
Leser,
21.07.2010, 23:33
- Danke fürs Mitgefühl - Mus Lim, 22.07.2010, 01:46
- Deutsche Knittrigkeit -
Leser,
21.07.2010, 23:33
- Mein Gott, irgendwo und -wie muss doch mal ein Anfang gemacht werden! - Goofos, 22.07.2010, 05:39
- Deutsche Knittrigkeit -
Mus Lim,
21.07.2010, 23:02
- Schnitzen wir uns ein Defizit -
Mus Lim,
21.07.2010, 22:56
- Schnitzen wir uns ein Defizit - Goofos, 22.07.2010, 05:44
- Mein Gott, irgendwo und -wie muss doch mal ein Anfang gemacht werden! -
Leser,
21.07.2010, 22:44
- Dann macht kräftig Werbung bei jungen Männern - Mus Lim, 21.07.2010, 22:52
- Gefühlen trauen -
Goofos,
21.07.2010, 21:37
- Gefühlen trauen -
Narrowitsch,
21.07.2010, 20:21
- Gefühlen trauen -
Mus Lim,
21.07.2010, 19:12
- Verwöhnte Kinder, denen man nichts recht machen kann? -
Narrowitsch,
21.07.2010, 14:13
- Kriegen die Männer dann auch Titten und tragen Röcke ? - Gute Nacht Deutschland ! (nT) -
Swen,
21.07.2010, 01:51
- Gaaaanz großes Tennis! (ohne Worte)
-
Leser_nicht_eingeloggt,
21.07.2010, 03:21
- Gaaaanz großes Tennis! (ohne Worte)
- BMFSFJ: "Die Zeit, in der Gleichstellungspolitik einseitig auf Frauen und Mädchen ... -
Wolfgang A. Gogolin,
20.07.2010, 16:36