Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Aus einem Forum in Österreich, da schreibt eine "Anja" zu Unterhalt und Existenzzerstörung:

Leser_nicht_eingeloggt, Sunday, 18.07.2010, 18:17 (vor 5656 Tagen)

"Das war bei meinem Ex so. Da ging die Firma in Konkurs und er war die Arbeit los. Er konnte mir nicht mehr die volle Höhe Unterhalt bezahlen und das Gericht entschied, dass er es trotzdem bezahlen muss. Ihm blieben dannach knapp 500 Euro im Monat übrig. War nur blöd, dass er dann auch noch seine Wohnung verloren hat weil er wirklich keine Arbeit gefunden hat :))
Also keine Sorge, Dein Ex kann machen was er will, im Endeffekt muss er zahlen, da kann kommen was möchte :))"

Die Trulla hat einen Neuen und es störte sie, dass der Vater sein Kind sehen wollte:

"Außerdem wollte ich ihm eins auswischen, weil wir bei der Trennung gestritten haben und ich einen neuen Freund habe. Ich habe das deswegen auch als störend empfunden, dass er dauernd unsere Tochter besuchen möchte, das darf er jetzt, seit er halt keine Wohnung mehr hat, eh nicht mehr."

Und kritikresistent scheint sie auch noch zu sein:

"Da kann man mir doch nicht übel nehmen, dass ich alles, was gesetzlich möglich ist, ausschöpfe, geht ja schließlich auch um unsere Tochter"

Quelle: http://www.gericht.at/beitrag/gericht/gericht_ngp.jsp?kat=3000&nid=1726156

Da wurde ein Mann also obdachlos, seine berufliche und persönliche Existenz vernichtet weil Anja einen neuen hatte und sein Kind darf er auch nicht mehr sehen! Und am Ende "darf" er noch für all das zahlen.

Das ist dermaßen eklig und anwidernd, dass selbst mir die Spucke wegbleibt!

Unterstützt vom Staats- und Rechtssystem in Österreich, analog zu Deutschland.
Und es passiert 100.000-fach in unserem deutschsprachigen Raum, die Schweizer demonstrieren es ja tagtäglich selbst (haben aber immerhin noch eine halbwegs kritische Presse).


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